Aufgabe

Im Kurzprojekt “Schnitt” haben wir uns–wie es der Titel bereits verrät–mit dem Thema Schnitt beschäftigt. Unsere Aufgabe dabei war es, ein Kurzvideo von ungefähr 90 Sekunden zu erstellen, das in irgendeinem Bezug zu dem Thema steht.

Musik

Die Bürde, dass wir uns selber eine Hintergrundmusik für unser Video suchen müssen, hat uns Herr Wucher zum Glück abgenommen. In dem Sinne wurden die Musikstücke zugelost. Nachdem ich das battle mit Jolina um die Zahl Sieben erfolgreich gewonnen hatte, durfte ich also G.O.A.T von Polyphia mein eigen nennen.

Wir sollten dann unser Musikstück erstmal analysieren, indem wir auf einem Zeitstrahl graphisch darstellen wie wir die Musik wahrnahmen.

Generell hat die Musik auf mich einen eher surrealen und abstrakten Eindruck gemacht. Sie startet mit einer einfachen Melodie, die vom Klang her an ein Glockenspiel oder Xylophon erinnert. Die Stimmung, die dabei aufkommt ist eher unheimlich und düster. Meine erste Assoziation war ein nebliger Wald. 

Mach ca. 15 Sekunden geht dann mit dem Einsetzen der E-Gitarre der Hauptteil los und die Stimmung driftet von unheimlich zu surreal. Bei 38 Sekunden setzt dann noch das Schlagzeug ein. Ziemlich in der Mitte des Stücks kann man im Hintergrund wieder die Melodie vom Anfang hören. Im hinteren Abschnitt wird diese Melodie dann von einer Art Streichinstrument abgelöst, das in einem gleichbleibenden Rhythmus zu hören ist. 

Kurz vor dem Ende intensivieren sich die E-Gitarre und das Schlagzeug. Die letzten 20 Sekunden sind identisch mit dem Anfang und lassen die Musik ausklingen.

Moodboard

Nachdem ich G.O.A.T ein paar mal gehört hatte, wusste ich eigentlich schon was ich machen wollte. 

Ich wollte mit meinem Video nah an der Musik bleiben und etwas schauriges und abstraktes erstellen. Diese Themen spiegeln sich auch in meinem Moodboard wieder, welches bereits Medien enthielt die ich für mein Video nutzen wollte.

Idee und Umsetzung

Grundlegend war meine Idee einen Zusammenschnitt von verschiedenen Szene aus dem Anime “Der Sommer in dem Hikaru starb“ zu erstellen, die passend zur Musik sein sollten. Mein Ziel war es die Szenen in eine neue Geschichte zu setzen, die den Schnittpunkt zwischen Realität und einer Welt des Übernatürlichen/Monströsem zeigt. 

Diese Überschneidung verschiedener Welten wollte ich ebenfalls durch die Nutzung verschiedener Medientypen zum Ausdruck bringen. In meinem Video habe ich dann 2D-Animationen, reale Videos und Grafiken aus dem gleichnamigen Manga passend kombiniert.

Workflow

Wenn man einen Zusammenschnitt machen will, braucht man natürlich erst mal Videos und Szenen, die man zusammen schneiden kann. 

Meine Arbeit begann also auf Youtube damit, dass ich qualitativ ansprechende Szenen gesucht habe, die man bestimmt irgendwie auf die Musik biegen könnte. Nachdem ich meinen Laptop dann also mit ein paar Dateien gefüttert hatte, ging es in Premiere los–oder auch nicht. 

Ich hatte vorher noch nie richtig mit Premiere Pro gearbeitet, dementsprechend produktiv verliefen also meine ersten Stunden in dem Programm. Allerdings habe ich es trotzdem geschafft mich Stück für Stück in das Programm einzuarbeiten und spätestens als ich endlich herausgefunden hatte, wo sich die Keyframes und Effekte versteckten, ging es eigentlich stetig Berg auf. 

Für eine Weile bin ich dann also nur zwischen YouTube und Premiere Pro hin und her gesprungen, bis es schließlich daran ging den Manga in mein Video zu integrieren. Dafür habe ich recht lange die Onlineversion nach spannenden Grafiken durchsucht, die nicht nur gut zu meinem Thema passen, sondern auch gut in verschiedene Ebenen zerlegbar sind. 

Nachdem ich also fündig wurde, habe ich das Bild mit Hilfe von Photoshop zerlegt und die einzelnen Ebenen dann in Premiere mit Hilfe von Keyframes animiert. 

Als es dann gegen Ende immer mehr in Richtung Feinschliff ging, bin ich von Premiere Pro zu der Premiere Pro Beta gewechselt, da es dort wesentlich einfach war mit Masken zu arbeiten.

Résumé

Ich bin in das Kurzprojekt mit ein bisschen Bammel gegangen–zwei Wochen um was cooles abzuliefern ist schließlich nicht viel. 

Aber ich bin sehr schnell in einen guten Workflow gekommen und hatte viel Spaß, sowohl im Kurs als auch bei der Arbeit mit den Programmen. Das Projekt war eine gute Möglichkeit um meine Fähigkeiten im Videoschnitt zu verbessern, sowie den Umgang mit vorher eher unbekannter Software zu lernen.

Ergebnis