A01 _ Frühstückchen
Von einfachen Formen zu Komplexen Strukturen.
Nachdem ich mir in meiner Skizze überlegt habe, welche Objekte ich in meiner Szene verwenden möchte, ging es sofort in die Umsetzung. Zuerst begann ich mit dem Brett und machte mit dem Geschirr weiter. Hierbei habe ich meistens mit der Grundform für das nächste Objekt begonnen – für den Teller ein Kreis, für das Brot ein Rechteck – und habe die Kanten dann entsprechend extrudiert(E), bewegt(G) und skaliert(S).
Auch die 'Insert'(I) Funktion was sehr praktisch und wurde häufig verwendet, wie bei der Vertiefung des Deckels und im späteren Verlauf auch in den Essiggurken.
Ich habe bei dieser Aufgabe verstehen dürfen, wie schnell man – durch wenige Handgriffe – verschiedene Objekte erstellen kann, in dem man die vorher genannten Funktionen verwendet. Insbesondere wenn man anschließend mit Modifyern wie 'Subdivision' und 'Deform' arbeitet.
A02 _ Typoanimation
Als ich eine Idee gefunden hatte, bin ich gezielt vorgegangen. Direkt wurde eine Szene mit dem Namen 'assets' angelegt, um im späteren Verlauf die Performance des Projekts zu verbessern. In dieser Szene habe ich also das Taxi, die Straßenlaterne, den Hauptcharakter und die Hintergrundcharaktere erstellt. Auch die einzelnen Animationen, wie das Gehen und das Schirm öffnen, sind dort entstanden. Beim Schirm öffnen habe ich auch zum ersten Mal 'Shape Keys' verwendet, die Basisform hierbei der geöffnete Schirm und den zweiten 'Key' für den Geschlossenen. Dadurch kann die Form des Objektes selbst verändert und angepasst werden, anstatt lediglich die Position oder Skalierung zu ändern.
Danach habe ich in einer anderen Szene angefangen die Hochhäuser bauen, zusammen mit der Straße und der Regenebene. Den Regen habe ich mit Partikeln gelöst, die an eine 'Plane' gebunden sind. Zusätzlich habe ich die Partikel mit einem eigenen Objekt angepasst, sodass der Regen mehr natürlich wirkte.
Am Ende habe ich über 'Add' die Collectionen aus den anderen Szenen eingefügt und entsprechend in der Welt platziert.
Ich habe beim 'Rendern' der Animation bemerken dürfen, dass es bei der Kamera 'Depth of Field' also die Schärfentiefe, als Funktion, vorhanden ist. Diese hat der ganzen Animation noch einen runden Abschluss gegeben. Da die Simulation des Regens sich ab und zu als Problem darstellte, habe ich in AfterEffects noch mehr Regen manuell hinzugefügt. Ich durfte bemerken wie zeitaufwendig der 'Render'-Prozess ist, da man immer wieder Fehler im Prozess findet.
A03 _ Steckfigur – Wynter
Für diese Figur habe ich wieder mit einfachen Grundformen begonnen. Der Kopf ist durch verformte Kugeln entstanden, selbst die Ohren sind eingedellte Sphären, die ich kopiert(Shift+D) und gespiegelt habe(Strg+M). Die Mütze bedient sich an der Hälfte der vorhandenen Geometrie des Kopfes und wurde durch Skalierung(S) und Bewegen(G) in die richtige Form gebracht. Anschließend wurde die Kante der Mütze Extrudiert(E) und mit einem Modifier versehen. Ähnlich bin ich bei den restlichen Körperteilen vorgegangen.
Als nächstes kam der Schneeball und der Bommel von der Mütze. Nachdem die Texturen der restlichen Figur fertig war, wirkten diese leider unstimmig im Gesamtbild. Dementsprechend habe ich den Modifier 'Deform' genutzt, um ihnen mehr Haptik zu geben. Dafür habe ich eine angepasste, in Blender gefertigte Wolkentextur genutzt, um das 'Mesh' entsprechend zu verformen.
Fazit
Ich bin äußert zufrieden mit meinem Ergebnis, insbesondere mit der Typoanimation, die ich nochmal neu gemacht habe. Mir war Blender nicht per se neu, doch die Denkweise und einige Shortcuts waren mir komplett fremd. Ich bin also dementsprechend dankbar, die wichtigsten Shortcuts nun in einem Dokument zusammengefasst zu haben, um ab und zu wieder nachschauen zu können.
Solange man jeden Schritt im Kurs folgen konnte, hatte man perfekte Voraussetzungen, tolle Ergebnisse zu erzielen. Ich hätte mir im Nachhinein vielleicht manchmal gewünscht, eine Aufnahme vom Kurs gehabt zu haben, um Nachzulesen welche Shortcuts wann benutzt wurden. Andererseits wurden sehr wichtige Einstellungen oder Funktionen als PDF's in dem Workspace zu Verfügung gestellt.
Am Ende auf dem gemeinsamen Miro-Board den eigenen Fortschritt zu sehen, war sehr beflügelnd. Insbesondere wenn man vergleicht, wie stark man sich entwickelt hat. Ich könnte mir momentan vorstellen, weitere Projekte in Blender zu erstellen und dieses Programm weiter zu verfolgen. Vor diesem Kurs hätte ich mir diese Aussage nicht vorstellen können.