Diatoms

KALEIDA beginnt mit einem einfachen geometrischen Körper: einem Dodekaeder, der in Rhino digital entpackt und in seine einzelnen Flächen zerlegt wurde. Aus dieser Fläche heraus entstand Schritt für Schritt ein Muster, das sich an der Welt der Kieselalgen orientiert – aus wiederkehrenden geometrischen Formen, die klar strukturiert sind und trotzdem spielerisch wirken. Neben Halbkreisen tauchen Dreiecke, stern‑ und blütenartige Elemente auf, die sich überlagern und so eine mehrschichtige, beinahe florale Wirkung erzeugen.

Die kleinen Formen wurden bewusst unterschiedlich skaliert, damit die Oberfläche nicht flach, sondern lebendig und räumlich erscheint. Durch das Zusammenspiel von Schnitt‑ und Faltkanten entsteht ein Relief, das je nach Blickwinkel neue Konstellationen erkennen lässt. Der Name KALEIDA bezieht sich auf das Kaleidoskop: Wie dort setzen sich einfache, geometrische Elemente immer wieder neu zusammen und erzeugen ständig wechselnde Bilder, obwohl die Grundbausteine dieselben bleiben.

Im nächsten Schritt wurde das digitale Muster in die Ausarbeitung integriert, für den Lasercutter aufbereitet und auf 3 mm starkes Papier übertragen. Nach dem Lasern folgte die manuelle Phase: Falzen, Kleben, Anpassen – ein eher technischer Entwurf, der durch das Zusammensetzen eine sehr direkte, handwerkliche Ebene bekommt. So verbindet *KALEIDA* digitale Präzision mit einer körperlichen Erfahrung im Modellbau und zeigt, wie aus einem abstrakten Dodekaeder ein Objekt entstehen kann, das leicht, durchlässig und gleichzeitig strukturiert wirkt.

Elements

IR.ES beginnt mit einem einfachen geometrischen Körper: einem ovalen Modul, das in Rhino digital entworfen und präzise ausgearbeitet wurde. Aus dieser Fläche heraus entstand ein Muster, das sich an der organischen Welt der Qualle und des Auges orientiert: Es besteht aus wiederkehrenden, klar strukturierten, aber dennoch fließend wirkenden Kreisen. Zentral steht die Iris als markanter Kreis, umgeben von vier kleineren Kreisen, die die Gonaden, die Fortpflanzungsorgane am Magenboden der Qualle, dezent andeuten.

Die Formen wurden bewusst variiert, damit die Oberfläche nicht statisch, sondern lebendig und vielseitig erscheint. Durch die vier Steckauskerbungen an den Rändern entsteht ein flexibles System, das je nach Anordnung neue Konstellationen ermöglicht. Der Name „IR.ES” bezieht sich auf die Iris: Wie sich dort Licht bricht und fokussiert, setzen sich hier einfache Elemente immer wieder neu zusammen und erzeugen ständig wechselnde Muster, obwohl die Grundbausteine dieselben bleiben.

Im nächsten Schritt wurde das digitale Muster für den Lasercutter aufbereitet und auf MDF-Platten übertragen. Nach dem Lasern folgte die manuelle Phase: Stecken, Anpassen, Erweitern – ein eher organischer Entwurf, der durch das Zusammensetzen eine sehr direkte, handwerkliche Ebene erhält. So verbindet IR.ES digitale Genauigkeit mit einer haptischen Erfahrung im Modellbau und zeigt, wie aus einem abstrakten Modul ein leichtes, modulares und gleichzeitig vielseitiges Objekt entstehen kann.

Prozess