[Aufgabe]1
[Idee]1
Ich wollte einen Streuer designen, der funktional sowie dekorativ ist. Er sollte individuell veränderbar sein und aus verschiedenen Modulen bestehen. Insgesamt aus vier Modulen, die ein größeres System bilden.
[Inspiration]1
Mein Lieblingsgewürz ist Salz. Deswegen wollte ich einen Salzstreuer Designern und weil ich keinen Zuhause habe. :)
Salz bedeutet für mich: bodenständig, schlicht, essenziell, wertvoll, stark, vielseitig und praktisch
Salz schmeckt für mich: würzig, kräftig, beißend, intensiv, klar, pur und vor allem als Geschmacksverstärker.
Diese Eindrücke wollte ich mit meinem Design vermitteln.
[Umsetzung]1
Mein Salzstreuer besteht aus vier Modulen, um vier verschiedene Salzvariationen zu zeigen. Diese sollen von vier unterschiedlichen Texturen optisch verkörpert werden.
[Grob, Fein, Gemischt und Struktur]
Ich habe das Modell in Rhino angefertigt. Dort habe ich die vier Texturen digital angelegt, jedoch hat das Exportieren der Textur nicht geklappt. Deswegen habe ich diese nachträglich mit Acryl-Textur-Paste aufgetragen.
[Werkzeuge]1
3D-Drucker, Magnete, Heißklebepistole, Cuttermesser, Schnittmesser, Zange, Acryl-Textur-Paste, Knete („foamy“)
[Ergebnis]1
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Denn ich finde, dass es eine optisch schöne Lösung ist, mehrere Salzarten aufzubewahren. Im Groben und Ganzen ist das Produkt so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Dennoch würde ich nächstes mal einiges verändern.
- unterschiedlich große Löcher (zum streuen)
- Textur direkt 3D gedruckt (hat nicht funktioniert)
- keine Lücken zwischen den Modulen
- magnetische Scheiben am Ende des Streuers
(mit Löchern, als saubere Abtrennung zwischen den Modulen und damit das Salz nicht rausfallen kann).
[Erfahrung]1
Ich habe gelernt wie man 3D druckt. Dabei konnte ich mich mehr mit Rhino auseinandersetzten, was eine Herausforderung für mich war. Ich hatte Schwierigkeiten mit einigen Funktionen, z.B. Textur. Dennoch hat mir das Projekt Spaß gemacht, weil ich am Ende ein funktionelles Produkt entwickeln konnte.
[Aufgabe]2
[Idee]2
Zuerst habe ich mich auf Pinterest inspirieren lassen. Dabei mehrere Richtungen skizziert: Kissenstrukturen, Kugeln, Pflanzentexturen oder Rillen.
[Inspiration]2
[Umsetzung]2
Ich wollte etwas Simples gestalten. Deshalb habe ich zwei Kugeln fusioniert. Mein Gedanke dahinter war, dass man die beiden Kugeln ineinander stülpen kann. Dabei muss es möglich sein, die eine Kugel aus der Anderen herauszuholen. Dafür gibt es die zwei kleinen Kugeln auf den gegenüberliegenden Seiten.
Danach habe ich eine negative Form aus der Kugel gemacht. Sie sollte wie ein Podest fungieren. Sie existiert nur digital.
Als nächstes wollte ich eine längliche Tube designen. Das besondere daran, sind die wagerechten Rillen. Diese ermöglichen ein restloses quetschen. Dazu gibt es einen Deckel, der nachträglich auf die Tube befestigt wird. In diesem Deckel gibt es eine kleine längliche Öffnung.
[Ergebnis]2
Meine zwei Tuben sind mir gut gelungen.
Die [Rille] ist sogar wasserfest, kann also ihrem Nutzen nachkommen. Leider ist der Tubendeckel zu groß in der Produktion geworden, deswegen habe ich die beiden Komponenten nicht zusammengefügt. Das Gute an der [Rille] ist, dass es immer wieder in seine ursprüngliche Form zurück springt. Außerdem kann man es komplett senkrecht quetschen. Es bleibt kein Inhalt zurück.
Die [Kugeln] funktionieren beim verformen fast so wie gewünscht, haben jedoch einige Druckfehler. Dadurch könnte das Produkt im Inneren, aus mehreren Lücken austreten.
[Erfahrung]2
Ich bin mit meinem Ergebnis der [Aufgabe]2 nicht ganz zufrieden. Da ich viele verschiedene Ideen hatte, aber nicht alle umsetzten konnte. Aufgrund von Zeit und Materialmangel. Durch das formbare Material, war es schwierig ohne mehrere Tests, das gewünschte Quetscherlebnis zu gestalten. Dennoch bin ich mit meinen zwei Prototypen zufrieden. Ich würde gern mehr in die Thematik der quetschbaren und formbaren Materialien gehen und neue innovative Designs erschaffen.
Insgesamt hat mir der Kurs gefallen, da wir komplett frei unsere Ideen ausleben konnten. Ich hätte mir mehr konstruktives Feedback, bessere Problemlösungen und eine bessere Strukturierung des Kurses gewünscht. Dennoch war der Kurs eine tolle Erfahrung für mich. Danke :)