A01 – Frühstückchen

Die erste Aufgabe bestand darin, das eigene Frühstück in Blender nachzubauen. Dafür habe ich zunächst eine Skizze angefertigt und anschließend die einzelnen Gegenstände modelliert. Zu meinem Frühstück gehörten ein Glas, ein Messer, ein kleiner Teller mit Butter sowie ein Teller mit einer Scheibe Toast. Zuerst habe ich die Objekte als Low-Poly-Modelle erstellt und sie anschließend zu High-Poly-Modellen weiterentwickelt. Da ich zum ersten Mal mit Blender gearbeitet habe, war die Aufgabe anfangs ziemlich anspruchsvoll. Für viele Arbeitsschritte habe ich deutlich mehr Zeit gebraucht als erwartet, selbst für einfache Modelle. Mit jeder Übung wurde ich jedoch sicherer im Umgang mit den Werkzeugen und konnte schneller arbeiten. Rückblickend war diese Aufgabe ein guter Einstieg, um die Grundlagen der 3D-Modellierung kennenzulernen und erste Erfahrungen mit Blender zu sammeln.

A02 – Typoanimation

Für die zweite Aufgabe sollte eine kurze Typoanimation in Blender erstellt werden. Meine Idee war eine Tasse heiße Schokolade, auf deren Oberfläche Marshmallows nach und nach erscheinen und schließlich den Schriftzug „Stay Cosy“ bilden. Vor der Umsetzung habe ich meine Idee zunächst als Storyboard skizziert und anschließend in Blender umgesetzt.

Bei dieser Aufgabe konnte ich mich intensiver mit Animationen und den verschiedenen Funktionen von Blender beschäftigen. Besonders spannend fand ich es, die Bewegung der einzelnen Buchstaben so zu gestalten, dass sie sich harmonisch auf der Oberfläche der heißen Schokolade zusammensetzen. Dadurch wirkte die Animation lebendig und unterstützte die gemütliche Stimmung der Szene. Auch wenn einige Arbeitsschritte etwas Geduld erforderten, konnte ich meine Kenntnisse im Umgang mit Blender weiter ausbauen und ein Ergebnis erzielen, mit dem ich zufrieden bin.

A03 – Steckfigur

In der dritten Aufgabe sollten wir das Gelernte anwenden und eine eigene Steckfigur entwerfen. Ich entschied mich für einen Zirkusclown, der einen Ballon in der Hand hält. Mein Ziel war es, eine freundliche und verspielte Figur zu gestalten, die durch ihre einfachen Formen und ihren fröhlichen Ausdruck sympathisch wirkt. Bei der Modellierung habe ich die Figur aus grundlegenden geometrischen Formen aufgebaut und dabei darauf geachtet, dass sie sich gut als Steckfigur eignet. Für das Verkaufsdisplay wollte ich das Thema der Figur konsequent weiterführen. Deshalb habe ich ein Zirkus-Display gestaltet, das den Charakter der Figur aufgreift und ein stimmiges Gesamtbild entstehen lässt. So passen Figur und Präsentation gestalterisch gut zusammen und unterstützen das Zirkuskonzept.

Fazit

Der Kurs hat mir einen guten Einblick in die Arbeit mit Blender und die Grundlagen der 3D-Visualisierung gegeben. Obwohl der Einstieg für mich anfangs nicht einfach war und viele Aufgaben mehr Zeit in Anspruch genommen haben als erwartet, konnte ich meine Fähigkeiten von Projekt zu Projekt deutlich verbessern.

Besonders gefallen hat mir, dass wir unsere eigenen Ideen entwickeln und kreativ umsetzen konnten. Dadurch habe ich nicht nur den Umgang mit den wichtigsten Werkzeugen in Blender gelernt, sondern auch verstanden, wie aus einer ersten Skizze Schritt für Schritt ein fertiges 3D-Modell oder eine Animation entsteht.

Insgesamt bin ich mit meinen Ergebnissen zufrieden. Der Kurs hat mir gezeigt, wie vielseitig Blender ist und wie wichtig Geduld und Übung beim Arbeiten mit 3D-Programmen sind. Ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln und fühle mich im Umgang mit Blender heute deutlich sicherer als zu Beginn des Semesters.