Idee
Zu Beginn hatte ich viele verschiedene Ideen, die ich gerne umsetzen wollte. Dabei habe ich mich vor allem von bekannten Filmen und deren besonderen Atmosphären inspirieren lassen. Zur Auswahl standen das Wolkenschloss aus Barbie und das Geheimnisvolle Pegasus, Hogwarts auf dem See aus Harry Potter, eine Innenstadt mit einem DeLorean aus Zurück in die Zukunft sowie ein gemütlicher Campingplatz aus Animal Crossing.
Letztendlich habe ich mich für das Wolkenschloss entschieden, da sich diese Idee aufgrund der begrenzten Zeit am besten und realistischsten umsetzen ließ.
Das Wolkenschloss fasziniert mich besonders durch seine einzigartige Atmosphäre. Es wirkt unglaublich verträumt, ruhig und gleichzeitig fast schon göttlich. Die gesamte Umgebung vermittelt ein Gefühl von Freiheit, Leichtigkeit und Geborgenheit.
Wahrscheinlich fasziniert mich dieser Ort auch deshalb so sehr, weil ich bereits als Kind davon geträumt habe, dort zu wohnen. Ein großes, gläsernes Schloss, das wirkt, als wäre es aus Diamanten gefertigt. Hohe Decken, keine verschlossenen Türen und offene, imposante Eingangstore lassen den gesamten Ort frei und grenzenlos erscheinen. Umgeben von weichen Wolken und sanften, pastelligen Farbtönen entsteht eine märchenhafte und friedliche Welt.
Besonders schön finde ich die Vorstellung, dass fliegende Pegasuse durch diese Landschaft gleiten und alle Freunde an diesem besonderen Ort vereint sind. Für mich verkörpert das Wolkenschloss dadurch eine Art perfekten Rückzugsort. Einen Ort, der gleichzeitig frei, friedlich und magisch wirkt.
Genau dieses Gefühl wollte ich den zukünftigen Besuchern vermitteln.
Übung
Zuerst haben wir eine kleine Übung gemacht, um uns erstmal mit dem Programm Blender vertraut zu machen.
Die Aufgabe hat mich anfangs vor einige Herausforderungen gestellt, gleichzeitig aber auch meine Neugier geweckt. Besonders spannend fand ich die Frage, welche Möglichkeiten das Programm bietet und welche unterschiedlichen Dinge sich damit gestalten und umsetzen lassen.
Umsetzung
Zunächst habe ich eine grobe Konstruktion des Schlosses gebaut. Dadurch konnte ich spielerisch erlernen wie das Programm funktioniert. Mithilfe von Tutorials habe ich Säulen, Fenster und Torbögen kreiert.
Danach habe ich mein Schloss koloriert. Das hat besonders viel Spaß gemacht, weil man ein schnelles Ergebnis erzielen konnte. Zudem war es relativ einfach den Kristall-Effekt umzusetzen.
Ergebnis
Ich bin mit meinem Endergebnis sehr zufrieden. Besonders beeindruckend finde ich, dass ich innerhalb von nur vier Tagen ein für mich völlig neues Programm so intensiv kennenlernen und mein erstes eigenes Projekt damit umsetzen konnte. Danke nochmal an Marianne, die mir alle Fragen beantwortet hat und dessen Pferd ich für mein Projekt benutzen durfte.
Vor allem die ersten beiden Tage waren sehr anspruchsvoll und haben mich teilweise an meine Grenzen gebracht. Ohne die Unterstützung und die Einführung in Blender wäre der Einstieg für mich deutlich schwieriger gewesen. Während des Projekts habe ich außerdem einige Fehler gemacht, aus denen ich viel lernen konnte.
Einer dieser Fehler entstand durch die Verwendung eines Effekts namens „Skin“. Dieser unterteilte mein Objekt in eine extrem große Anzahl an Flächen. Leider bemerkte ich das Problem erst beim Export. Dadurch hatte meine Szene am Ende mehrere Millionen „Faces“, was für das Holodeck zu viel ist. Aus diesem Grund kann meine Landschaft momentan noch nicht in VR betreten werden. Ich arbeite jedoch bereits an einer Lösung und hoffe, das Problem noch beheben zu können.
Zum Schloss habe ich das Titelbild in Photoshop erstellt und mein VR Video verfeinert und auf YouTube hochgeladen.
Fazit
Insgesamt war das Praktikum für mich eine äußerst lehrreiche und spannende Erfahrung. Ich konnte viele neue Kenntnisse sammeln und habe dabei vor allem meine Begeisterung für Blender entdeckt. Dadurch habe ich definitiv Lust bekommen, mich auch in Zukunft intensiver mit dem Programm zu beschäftigen und weitere Projekte damit umzusetzen.