Im Kurs Produktdesign des 3. Semesters, stellten wir uns die Frage, wie schaffen wir es, dass unsere Gestaltung, die Anwendung, Gebrauch und die Anmutung eines Produkts deutlich kommuniziert welchem Zweck sie dient. Beginnend mit experimentellen und sehr intuitiven Formübungen, untersuchten wir im weiteren Verlauf, wie sich Handlungen und Eigenschaften aus Verben und Adjektiven unserer Sprache neu interpretieren lassen. Wesentlich ist dabei, gewohnte Bilder im Kopf loszulassen, Perspektiven zu wechseln und damit Design auf eine neue Art zu entdecken. Wir haben gelernt, ein Objekt auf das Wesentliche zu reduzieren und das Charakteristische herauszuarbeiten. Neben den kommunikativen Aspekten galt es in der nächsten Aufgabe die unterschiedlichsten technischen und ergonomischen, praktischen, ökologischen und ästhetischen Anforderungen zu adressieren. Im Selbstversuch simulierten wir eine körperliche Einschränkung, zB das Fehlen eines Daumens oder der Hand im Gips. Diese Experimente dienten als Grundlage zur Konzeption und Entwurf nützlicher Hilfsmittel, die in dieser Studie - auch mal mit einem Schmunzeln betrachtet werden dürfen.