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Plasencia del Pájaro

Intension dieses Kurzprojektes war es innerhalb von zwei Wochen ein Vogelhaus zu entwickeln und produzieren, das sich an einem Gebäude der Architektur der Modern orientiert und dabei auch einige Winter überdauern kann.

Architektonisches Vorbild

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Aus der Architektur der Moderne habe ich mir das Plasencia Auditorium und Kongresszentrum in Plasencia, Spanien ausgesucht. Es wurde vom Architekturbüro Selgascano entworfen und 2017 errichtet.

Die Besonderheit dieses Gebäudes liegt nicht nur in der einzigartigen Form, sondern auch im Aussehen - tagsüber wirkt das Gebäude matt weiß und in der Nacht lumineszent leuchtend.

Konzept

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Diese besondere geometrische Form wollte ich unbedingt in meinem Vogelhaus aufgreifen. Dazu habe ich bei der Konzeptionierung zu Beginn mehrere Zeichnungen eines Polyeders angefertigt, der aus verschiedenen drei- und viereckigen Segmenten besteht.

Umsetzung

Im weiteren Verlauf des Kurzprojektes habe ich mich mit dem Aufbau, der Größe und der möglichst platzsparenden Anordnung der Segmente des Vogelhauses beschäftigt. Hierfür habe ich Mockups aus Papier im Maßstab 1:2 angefertigt.

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Anschließend habe ich weitere Mockups im 1:1 Maßstab aus Karton erstellt, um besser die Größe zu einschätzen und mich genauer auf zusätzliche Details zu fokussieren. Dazu zählen die Verbindung der einzelnen Segmente, eine Aufhängung und Landemöglichkeit in Form eines durchgängigen Stegs.

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Der Aufbau bestand bei diesen Modellen noch aus 3 Teilen: einem Gürtel aus acht Vierecken und jeweils einem Seitenteil aus passenden acht verschiedenen Drei- und Vierecken. Diese wurden an nach innen überstehenden Streifen durch Musterbeutelklammern verbunden. Ebenso sind auch die Aufhängung und der durchgängige Steg am Vogelhaus befestigt. Der Steg besitzt einen ähnlichen Aufbau wie das Vogelhaus.

Fertiges Modell

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Das fertige Modell besteht aus einem 0,5mm dickem Polypropylen Ausschnitt mit vier direkt seitlich angeordneten Segmenten/-Verbindungen, um möglichst viel Regenwasser außen abzuleiten und das Vogelhaus wassergeschützt zu gestalten. Die Segmente untereinander, die Aufhängung sowie der Steg sind auch hier durch Musterbeutelklammern verbunden. Die Bodenplatte hat dazu noch eine Öffnung erhalten, damit das Vogelhaus gut gereinigt werden kann.

Das Vogelhaus ist, bis auf den durchgängigen Steg mit Landemöglichkeit, symmetrisch aufgebaut und besitzt eine beidseitige Öffnung.

Fazit

Abschließend kann man bemerken, dass eine kleine Herausforderung war vom Mockup aus Karton zu einem fertigen Modell aus Polypropylen zu gelangen. Da diese beiden Materialien sich vollkommen unterschiedlich verhalten beim Falten, Schneiden, Verbinden etc., Wobei auf dem Polypropylen eine viel höhere Spannung entsteht, die dafür das Modell deutlich stabiler in sich selbst macht.

Ebenfalls muss ich anmerken, dass Schwarz und Rot Warnfarben für Vögel sind und sie diese meiden. Demnach ist das Verwenden dieses Polypropylens eher kontraproduktiv, jedoch stand mir in der kurzen Zeit kein weitere Möglichkeit zur Verfügung und ich entschied mit diesem Material zu arbeiten, um meinen Standpunkt zu veranschaulichen. Bei einem neuen Modell würde ich daher eher ein milchiges Weiß wählen, was meinem architektonisches Vorbild auch mehr entsprechen würde.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Integriertes Design

Art des Projekts

Projekt-Tagebuch

Betreuung

foto: Nicolai Neubert foto: matthias lipeck

Zugehöriger Workspace

KP 3D Wolkenkuckucksheim

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2021 / 2022