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Stress Verbindungen

Bei diesem Projekt haben wir ein komplexes (Nerven)system aus verschiedenen Steckmodulen entwickelt.

Einleitung

Ziel des Projektes war es zweidimensionale Module zu entwerfen, die ein dreidimensionales Stecksystem erzeugen. Das heißt die einzelnen Elemente sollen nur durch Ineinanderstecken miteinander verbunden werden. Dabei waren wir in der Formgestaltung völlig frei. Jedoch sollte auch bei diesem Projekt unser selbstgewähltes Phänomen in gewisser Weise widergespiegelt werden. Unser Fokus war auf das Thema Stress gerichtet.

Nun stellt sich auch hier die Frage wie genau man diese Thematik in die Module einbinden kann.

Die Steckteile wurden mithilfe des Lasercutters aus MDF-Platten geschnitten.

Prozess

Zunächst lag unser Fokus auf das einzelne Modul an sich. Demnach haben wir versucht dort eine Verbindung zum Stress herzustellen.

Das menschliche Nervensystem besteht aus unendlich vielen Einzelteilen und erst als Zusammengefügtes kann es funktionieren. Als wir uns dessen Bewusst waren haben wir dies einfach auf die Aufgebe übertragen. Werden die Einzelteile zusammengefügt, so entsteht ein komplexes (Steck)system. Wir gestalten unserer Elemente so, dass sie ein Nervensystem darstellen.

Unser erster Entwurf stellt ursprünglich ein Quadrat, mit 5cm Seitenlänge, dar. Die Ecken wurden nach innen abgerundet. An den nun verkürzten Kanten befinden sich die ca. 3mm breiten Schlitze, um die Form mit weiteren zu verbinden. Zusätzlich haben wir einen diagonalen Schlitz hinzugefügt, der bis zu Mitte des Elements führt. Dadurch soll ein Zusammenstecken in verschiedenen Winkeln möglich sein.

Die dreieckigen Cut-outs haben eine rein optische Funktion. Das Modul wirkt leichter und weniger massiv.

Skizze-Steckmodul.jpgSkizze-Steckmodul.jpg

Umsetzung mit Rhino

Als nächstes haben wir uns erstmals mit dem Programm Rhino auseinandergesetzt und versucht unseren Entwurf zu visualisieren. Nach einiger Zeit hatten wir den Dreh raus uns konnten unser Modell verbessern.

Zunächst haben wir den vorhandenen Entwurf vervielfacht und versucht daraus ein digitales Stecksystem zu kreieren. Dabei haben wir gesehen, dass es funktioniert. Nur in seltenen Steckkombinationen würde es zu Behinderungen kommen. Also haben wir dieses Modul als Prototyp Lasern lassen.

Rhino-Steckmodul.jpgRhino-Steckmodul.jpg

Wir haben festgestellt, dass das fehlende Dreieck in der Optik stört. Wir hatten es ursprünglich nicht gesetzt, da der diagonale Schlitz dieses ersetzen sollte.

Zudem wirkte das Element noch sehr flächig und unfertig. Wir haben daraufhin die Ecken abgerundet und das fehlende Dreieck hinzugefügt. Nun wirkte das Teil viel organischer und passte besser zu unserer Thematik.

Um weiter zu experimentieren, haben wir das Modul so weit wie möglich reduziert. Dabei haben wir die Schlitze an gleicher Stelle gelassen. Es ist eine Art Kreuz entstanden und erinnert an dünne Nervenbahnen.

Entwicklung-Steckmodul.pngEntwicklung-Steckmodul.png

Anstatt wir uns für eines dieser Entwürfe entschieden haben, wählten wir die letzten beiden. Es sind zwar verschiedene Elemente, jedoch mit der gleichen Steckfunktion. Somit ist unser Stecksystem aus zwei unterschiedlichen Modulen entstanden.

Steckmodul-objekt.pngSteckmodul-objekt.png
Steckmodul-hand.pngSteckmodul-hand.png
vorne_Groß.jpgvorne_Groß.jpg

Elements Flyer

Elements_Gabriel_Hannah.pdf PDF Elements_Gabriel_Hannah.pdf

Fachgruppe

Integriertes Design

Art des Projekts

Studienarbeit im ersten Studienabschnitt

Zugehöriger Workspace

22/23 GL_ Material und Technologie

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2022 / 2023

zusätzliches Material