Incom ist die Kommunikations-Plattform der Hochschule Anhalt Fachbereich Design

In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre

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wirvonhier

wirvonhier hat seinen Ursprung in dem #wirvsvirus Hackathon der Deutschen Bundesregierung, der vom 20.-22.03.2020 im Zuge der Coronakrise stattfand (https://wirvsvirus.org.)

Seitdem wollen wir 11 junge Ambitionierte den Deutschen Einzelhandel langfristig bei der Digitalisierung unterstützen.

Welches Problem wollen wir lösen?

Der Deutschen Einzelhandel ist bisher nicht flächendeckend online präsent. 

Die Krise zeigt auf, dass gerade Unternehmen ohne Website, Webshop oder Social Media große Verluste hinnehmen mussten. Das noch unbekannte Metier, die damit verbundenen Kosten und besonders der zusätzliche Mehraufwand zum Tagesgeschäft haben bisher viele Händler davon abgehalten. Der größere Umsatzanteil wird weiterhin offline generiert, jedoch steigt der Anteil des im Onlinehandel generierte Umsatz kontinuierlich. Die Stärke des Einzelhandels des persönlichen Auftretens und der individuellen Beratung, kann aktuell nicht vollumfänglich angeboten werden, wird zukünftig aber in in unserer digitalen Lösung ermöglicht werden.  

Besonders in den Wochen des Lockdowns hat es viele lokale Läden schwer getroffen, die u.a. nicht über Social Media Accounts, Webseiten und/oder einen Webshop verfügt haben. Viele konnten danach - aus eigener Kraft heraus - nicht mehr die Öffnung der Läden stemmen und blieben geschlossen. 

Dies hätte verhindert werden können, wenn sie vorher eine Grundlage für eine digitale Erreichbarkeit geschaffen hätten.

Warum ist es so wichtig den lokalen Handel zu schützen?

Sie sind kaum mehr wegzudenken. Kleine lokale Läden an der Ecke, oder Viertel, die mit Lebendigkeit und einem vielseitigen Angebot locken. Wenn wir alle lokalen Händler, Gastronomen und die Veranstaltungsbranche in den Städten verlieren, verlieren wir auch unser soziales und diverses Gemeinschaftsbild und Begegnungsstätten. Dann leben wir nur noch in tristen Wohn-Städten, bestellen wahrscheinlich nur noch über Amazon und leben in einer Blase ohne soziale Kontakte. 

Um diese Dystopie anzuwenden, wollen wir es endlich anpacken und den lokalen Einzelhandel unterstützen (um auch weitere Krisen zu überstehen zu können).

Wie hilft wirvonhier dem lokalen Handel?

Unsere Mission ist klar: wir wollen den Deutschen Einzelhandel bei der Digitalisierung unterstützen. Unsere Vision ist, ihm den Weg in die digitale Welt zu erleichtern und unter die Arme zu greifen. Unsere App soll dabei unterstützend wirken, da sie besonders einfach und intuitiv zu bedienen ist - für den Händler und die Kunden. 

Die App ermöglicht es Händlern Videos hochzuladen, in denen sie kurz ihr aktuelles Angebot, neue Artikel, erweiterten Service, ihr Team, sich selbst, ihre Werte etc. vorstellen können. Sie bekommen Best Practice Beispiele von uns an die Hand, um so einfach wie möglich, neuen Content zu erstellen. (Beispielcontent erfolgt hier in ein paar Tagen) 

Der Vorteil ist, dass Händler kein Contentmanagement in Form von Communitybetreuung (siehe Social Media) vornehmen muss. Damit sollen sein Profil und seine Videos die „größte digitale Hürde“ darstellen, wobei wir ihn aber jeder Zeit unterstützen, bis die Benutzung zum Usus wird. 

Damit ist die App nur Schnittstelle für die Verbindung zum (potenziellen) Kunden. 

Dieser meldet sich lediglich durch die Standortfreigabe an und erhält somit den Content seiner lokalen Händler. Gefällt ihm ein Produkt kann er über die App Kontakt zum Händler aufnehmen.

Welchen klaren Vorteil haben Kunden als Nutzer der App?

Ganz klar im Vordergrund steht die Freude an der Benutzung.

Nutzer entdecken ihre Nachbarschaft, lernen neue Menschen kennen und knüpfen lokale Kontakte. Man lernt sich wieder kennen oder anders kennen. Läuft vielleicht nicht mehr seine bekannten Wege, sondern wird aktiv seine Nachbarschaft - auch dank der App - erkunden. 

Zudem werden die Händlervideos für eine großartige Unterhaltung sorgen. Apps wie TikTok und die Stories von IG machen es bereits vor: Kurzvideos sind absoluter State of Content. In kurzer Zeit Informationen zu erhalten und dabei den Menschen persönlich zu sehen - das wollen App-Nutzer heute sehen. Sie wollen unterhalten werden, aber es darf nicht zu lange dauern.

Zukünftig soll der Kauf und die Lieferung über die App möglich sein.

Wer steht hinter wirvonhier?

Unser Kernteam besteht aus 11 Personen, sowie drei weiteren Unterstützern, die on hold noch immer helfen. Wir kommen aus den unterschiedlichsten Branchen u.a. Bankenwesen, Projektmanager, Studenten, Entwickler, Selbstständige etc. 

Danke an @Hermann Klöckner, dass du uns innerhalb des Großprojektes „Post Pandemic - die Welt nach der Krise“ deine Expertise und Input lieferst, dass du an WirVonHier glaubst und wir damit schneller wachsen und helfen können. Gleichzeitig unterstützt uns @Anton Roppeld innerhalb des GPs, um unser UX/UI weiter auszuarbeiten, danke auch dir, für deine Zeit und Hilfe!

P.S. die Bearbeitung dieses Projektes ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Dokumentation über Incom wird parallel erfolgen und somit immer wieder aktualisiert. 

Bei Fragen oder Anregungen, könnt Ihr/Sie gerne jeder Zeit auf mich zukommen! 

Liebe Grüße 

Vanessa