In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In diesem Großprojekt galt es ein Produkt zu entwickeln, welches plausible, attraktive und konkrete Lösungsansätze zum Thema „Mobilität“ gibt. Dies passiert unter dem RIMOWA Design Award 2025.
Als ersten Schritt definierten wir Mobilität nicht nur im nahesten, sondern auch im entferntesten Sinne, Mobilität die wir bisher noch nicht so erwartet hatten.
Jeder Studierende befasste sich mit einem Cluster oder auch Thema seiner Wahl.
Dank Mitschriften von Prof. Neubert, konnten wir uns besser hineindenken und hatten ein besseres Verständnis vom gewählten Thema, sowie welche möglichen Verbindungen noch verhanden sind.
Mit der Wahl des Clusters, schließten wir auch im selben Zuge unsere Zielgruppenwahl ab.
Um unsere Zielgruppe noch besser zu verstehen, stellten wir Personas auf, die wir weiterentwickelten und zuspitzten.
Bei der Moodboard Recherche ist mir immer der Begriff Buddy oder Mentor in den Kopf gekommen und bin von dort aus auf die Idee gekommen, etwas zu entwickeln, was man wie einen Begleiter mit sich führt.
Nach einigen Skizzen der Formfindung entschloss ich mich für ein 2-teiliges Design: 1x Mentor, 1x Stim-Stoy. Der Mentor soll Feedback geben und das Stim-Toy soll beruhigen.
Hierbei lag der Fokus darauf ein Gerät zu entwickeln, welches gut in der Hand liegt, sich wertig anfühlt (kein billiges Gadget-Gefühl) und man damit spielen möchte, ikonische Form, nicht schreiend, aber dennoch da.
Dafür benutze ich Bauschaum, und Phimo-Knete die lufttrocknet, spielte mit unterschiedlichen Größen und Formen.
Um so nah wie möglich an das fertige Produkt zu kommen, habe ich mich an 3D-Druck versucht und bin bei der Entscheidung letzendlich geblieben.
Ein digi-loger Ansatz ohne Display macht die Nutzung intuitiv und vermeidet visuelle Ablenkungen. Gerade bei Kommunikationsübungen ist das wichtig, denn der Fokus sollte auf der Interaktion liegen – nicht auf irgendeinem blinkendem Bildschirm oder Endgerät. Ohne Ablenkung bietet Empth eine sensiblere Trainings- oder Lernsituation.
Auch eine bewusste Unterbrechung des Gesprächs kann helfen, um kurze Reflexionspausen einzulegen und besser zuzuhören.
Mir hat das Großprojekt sehr viel Spaß gemacht, da ich neue Tools in Blender entdecken durfte und mir gutes Feedback und Einblicke von Prof. Neubert und von Studierenden bekommen habe, die man sonst mit nur viel Erfahrung und Testing bekommen hätte. Dank Matthias Lipeck und Prof. Neuberts Input für Lack, konnte ich ein sehr gutes Endprodukt erreichen.
Persönlich viel mir am meisten schwer den richtigen Detailgrad und Form auszuarbeiten, um das gewollte Gefühl und die Qualität zu vermitteln. Kleinste Änderungen wie Radien oder Fasen, oder negative Räume die entstehen, können das komplette Bild verändern und bedarf viel Mikrodesigning und -tuning.
Ich möchte mich bei Professor Nicolai Neubert für das konstruktive Feedback und auch die vielen Ideen, Einwürfe und Ressourcen bedanken, die einen immer viel Inspiration und neue Perspektiven mitreinbringen.
Vielen Dank an Matthias Lipeck, der mich in Lacken beratet und mich in 3D-Druck unterstützt hat. Es waren tolle neue Gespräche!
Und einen Dank an Professor Manuel Kretzer, der als Special Guest und Feedback aus einer andere erfahrenen Perspektive uns unterstützt hat.
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