In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
„Wir machen Blau“ war ein freies Modul, geleitet von Cecilie und Chris.
Ich habe mich für ein blaues Thema entschieden, das anfangs sehr offensichtlich war – das Meer. Allerdings habe ich versucht, weiterzudenken und zu schauen, was es in den tiefen Gewässern gibt, das noch nicht allzu bekannt ist. Dabei setzte ich mich mit meiner Herkunft auseinander – genauer gesagt mit meiner brasilianischen Herkunft und der dazugehörigen Glaubensgeschichte.
Genau da stieß ich auf Iemanjá, die Meeresgöttin – ein Symbol für Schutz, Stärke und vieles mehr.
Um all die wichtigen und interessanten Aspekte dieser Göttin greifbar zu machen, nahm ich mir vor, ein Buch zu schreiben und zu illustrieren.
Hier seht ihr meine Herangehensweise.
Ich habe meinen gesamten Text und die Kapitel logischerweise zuerst in Pages vorgeschrieben – mit der Hilfe von ChatGPT –, gesammelt und so angeordnet, dass es für mich passte.
Die Texte sind teils auf Deutsch, teils auf Portugiesisch, weil ich wollte, dass sie für einen Großteil der Leser verständlich sind. Andererseits war es mir persönlich wichtig, manche Geschichten oder Mythen im Original zu lassen, da ich das für mich selbst authentischer fand.
Im gesamten Prozess des Schreibens und der Recherche über die Geschichte, Magie und Mythen hat mich meine Tante Lena aus Brasilien sehr unterstützt und geholfen.
Damit wir eine reale Verkörperung der Meeresgöttin haben, haben wir (Fanny, Nele und ich) gleich zu Beginn des Semesters beschlossen, Fotos zu erstellen.
Fanny hat die Fotos geschossen.
Nele war unser Model.
Ich habe die Maske gemacht.
Ich habe das Buch in einem glänzenden perlenartigen Einband gebunden. Die Größe des Buches beträgt 13,5 cm in der Breite und 21,5 cm in der Höhe.
Bei diesem Projekt habe ich gelernt, dass ich meine Zeit deutlich besser einteilen muss und worauf man bei einer solchen Gestaltung achten sollte. Ein grundlegendes System sollte vorhanden sein – darauf kann man dann aufbauen und ausgefallenere Ideen weiterentwickeln.
Der Kurs hat mir auch gezeigt, dass man von einem einzigen Thema viele verschiedene Ansätze ableiten kann. Ein kurzes Meeting kann oft schon ausreichen, um genug neuen Input zu bekommen, mit dem man weiterarbeiten kann.
Außerdem habe ich durch den Kurs mehr über mich selbst erfahren, und ich muss sagen, dass mich das wirklich weitergebracht hat.
Es hat total Spaß gemacht, und ich werde das Ganze noch überarbeiten und bei kleinen Feiern verbessern, bevor ich es zur kommenden DDS im Shop zum Verkauf anbiete.