In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Heartsome ist ein ruhiges, warmes Kommunikationsspiel für Paare, das Nähe und Wertschätzung im Alltag stärkt. Im Mittelpunkt stehen kleine, konkrete Handlungen und Rituale – Worte, Gesten und Taten – die helfen, die unterschiedlichen Bedürfnisse und Ausdrucksweisen von Zuneigung sichtbar zu machen. Heartsome setzt auf ein intimes, entschleunigtes Spielerlebnis: reflektieren, zuhören, auswählen, ausprobieren – um gemeinsame Verbindungen spürbar zu machen.
Im Alltag gehen Wertschätzung und bewusste Verbindung zwischen Paaren oft zwischen Stress, To-do-Listen und Routinen verloren.
Und dann kommt es dazu, dass gute Absichten nicht ankommen, weil jede Person Zuneigung anders ausdrückt und anders braucht. Bedürfnisse bleiben unausgesprochen und aus Kleinigkeiten entsteht schnell Frust.
Viele Missverständnisse entstehen nicht aus fehlender Liebe, sondern aus unterschiedlichen Arten, Zuneigung auszudrücken und wahrzunehmen. Missverständnisse sind keine Fehler, sondern Ausdruck einer komplexen emotionalen Ökologie, in der Timing, Kontext und Kapazität ständig in Bewegung sind.
Heartsome ist ein Format, das sicher, leicht zugänglich und nicht kitschig ist – eher wie ein kleines Ritual am Abend.
Es übersetzt die Love Languages in kleine, machbare Schritte und schafft einen sicheren Rahmen, um Bedürfnisse zu teilen – ohne Kitsch, ohne Leistungsdruck, ohne „Therapie-Vibe“.
Heartsome richtet sich an Paare in einer Partnerschaft, an Menschen, die ihre Beziehung pflegen wollen.
Heartsome ist ein analoges Spiel für Paare, das drei Dinge macht:
Man kann das Spiel z. B. abends spielen – mit Tasse Tee oder einem Glas Wein – und es fühlt sich eher nach Quality Time an als nach „Wir müssen jetzt ein Problem lösen“.
Die visuelle Gestaltung von Heartsome übersetzt das zentrale Gefühl des Spiels in ein klares, ruhiges Erscheinungsbild: Wärme, Nähe und Entschleunigung. Statt einer lauten „Partyspiel“-Ästhetik oder einem therapeutisch wirkenden Look setzt Heartsome auf eine cozy und hochwertige Gestaltung.
Die Farbwelt ist bewusst warm und zurückhaltend gewählt: tiefe Rot- und Brauntöne vermitteln Geborgenheit, Stabilität und Intimität; helle, cremige Nuancen bringen Ruhe und Raum. Akzentfarben (z. B. Mauve, Ocker) sorgen für emotionale Nuancen und helfen dabei, Kategorien und Spielbestandteile visuell zu ordnen, ohne laut zu wirken.
Typografisch arbeitet Heartsome mit einer Kombination aus der Schrift „Carelia“, für Überschriften, und „Lora“, für Fließtext und erklärende Inhalte.
Die Kombination sorgt für einen klaren Kontrast. „Carelia“ schafft Identität und Wiedererkennung, „Lora“ unterstützt Verständlichkeit und einen sanften Lesefluss.
Die Verpackung ist eine Box, die wie ein Buch aussieht. Es soll im Regal wie ein schönes Objekt wirken – eher wie ein Deko-Piece, die man gerne stehen lässt. Damit ist die Einstiegshürde niedrig: Man sieht es und spielt es eher.
Im Spiel sind diese Elemente enthalten:
Heartsome ist ein kooperatives Spiel für zwei Personen, das Nähe und Wertschätzung im Alltag spielerisch aktiviert. Statt gegeneinander zu spielen, arbeiten beide als Team: Ihr sammelt im Verlauf des Abends Herz-Tokens und tauscht sie am Ende gegen Belohnungskarten (Quality Time) ein. Der Fokus liegt nicht auf „richtig spielen“, sondern auf einem warmen, sicheren Rahmen für kleine Gesten, ehrliche Worte und gemeinsame Momente.
Das Spiel ist bewusst als Ritual gestaltet: Es darf ruhig sein, persönlich, und sich an eure Stimmung anpassen. Elemente wie Postkarten, ein Mini-Briefkasten und kurze Aufgaben sorgen dafür, dass aus dem Spielen echte Erinnerungen und kleine Handlungen entstehen, die über den Abend hinaus wirken.
Für den Start wird das Spielbrett ausgelegt und beide Spielfiguren gemeinsam auf „Start“ gestellt. Die vier Aktionskarten-Stapel werden getrennt gemischt und an die passenden Bereiche gelegt. Die Ereigniskarten liegen als Stapel neben dem Spielbrett, Herz-Tokens und Briefkasten werden bereitgestellt, und die Belohnungskarten liegen als gemischter Stapel zur Seite.
Gespielt wird abwechselnd. Die aktive Person dreht einmal die Drehscheibe:
Ihr landet nach dem bewegen auf einem Farbfeld, zieht ihr eine Karte der entsprechenden Kategorie und setzt die Aufgabe um. Wird eine Aufgabe ehrlich und in eurem Rahmen erfüllt, erhaltet ihr 1 Herz-Token. Bei Aufgaben aus „Gift Giving“, die sich auf die nächsten Tage beziehen, zählt das Herz bereits dann, wenn ihr die Umsetzung ehrlich versprecht (mit der Möglichkeit, später offen nachzujustieren).
Die Aktionskarten orientieren sich an vier Kategorien:
Words of Affirmation: kurze, persönliche Botschaften – z. B. 3–5 Sätze auf einer Postkarte, die anschließend in den Mini-Briefkasten gelegt wird.
Physical Touch: kurze, sichere, einvernehmliche Berührungen (z. B. Umarmung, Hand halten). Zeitangaben sind Richtwerte und können angepasst werden.
Acts of Service: Fragen, Zuhören und konkrete kleine Hilfsgesten – Unterstützung, die im Alltag wirklich hilft.
Gift Giving: kleine Aufmerksamkeiten – direkt im Spiel oder als Mini-Gesten, die in den nächsten Tagen stattfinden.
Ereigniskarten bringen zusätzliche Dynamik: Sie haben Sofort-Effekte, können euch vorwärtsbringen, bremsen oder besondere Momente schenken.
Das Spiel endet, sobald eine Spielfigur das Zielfeld erreicht. Dann zählt ihr eure Herzen, tauscht sie gegen Belohnungen ein und öffnet zum Abschluss den Briefkasten, um euch die Postkarten vorzulesen.
Um Heartsome über die Box hinaus zu erweitern, habe ich einen kleinen Instagram-Auftritt gestaltet: Nicht primär als Werbung, sondern als Verlängerung der Stimmung: kurze Impulse, Mini-Rituale, und Inhalte, die Nähe leicht machen.
Als Add-on gibt es außerdem ein kleines Freebie zur DDS: eine 7-Tage-Challenge. Die Idee ist es jeden Tag eine kleine, machbare Aufgabe, als Impulse mitzugeben.
Mit Heartsome wollte ich Nähe nicht „erklären“, sondern gestaltbar und erlebbar machen. In der Entwicklung hat sich gezeigt, dass gerade die Kombination aus klarer Struktur (Spielbrett, Kategorien, Tokens) und emotionaler Offenheit (Postkarten, kleine Gesten, Gespräche) gut funktioniert: Das Spiel gibt Halt. Besonders wichtig war mir dabei, dass alles als Einladung funktioniert, also anpassbar bleibt und keine Situation überfordert. Gestalterisch habe ich gelernt, wie stark Materialität, Typografie und Tonalität das Gefühl von Sicherheit und Intimität beeinflussen: Heartsome soll sich wie ein ruhiges Ritual-Objekt anfühlen, nicht wie ein klassisches Brettspiel.
Für die Zukunft sehe ich großes Potenzial in einer Modularisierung des Spiels. Denkbar wären verschiedene Versionen für unterschiedliche Zielgruppen oder Situationen, z. B. eine Edition für Freundschaften und platonische Beziehungen oder eine Variante für langjährige Beziehungen. Ergänzend könnten Erweiterungspacks das Grundspiel sinnvoll vertiefen, etwa mit neuen Kartenstapeln, saisonalen Themen oder speziellen Schwerpunkten (z. B. Konflikte & Repair, Long-Distance, Alltag & Mental Load). So kann Heartsome langfristig wachsen, ohne seinen Kern zu verlieren: Achtsam, Liebevoll, Verbunden - Wir