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Zeichen der Zeit | GP Magazin Z

Zeichen der Zeit | GP Magazin Z

Im Großprojekt »Magazin Z« entstand im Zusammenhang mit der Bauhaus-Ausstellung »Algen | Schutt | CO₂« und unter der Leitung von Professor Christ, ein Magazin zum ehemaligen Kaufhaus Zeeck. In unserem Beitrag haben wir uns auf die Materialien des Kaufhauses konzentriert. Diese wurden fotografisch dokumentiert und so unterschiedliche Oberflächen, Strukturen und Details festgehalten, die den Charakter des Gebäudes ausmachen.

Kaufhaus Zeeck

Das ehemalige Kaufhaus Zeeck in Dessau wurde 1908 von Eduard Zeeck errichtet und entwickelte sich schnell zu einem bekannten Warenhaus im Zentrum der Stadt. Über Jahrzehnte gehörten dort Mode, Spielwaren und andere Waren zum Angebot. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zunächst als HO-Warenhaus und später als „Magnet“ bezeichnet, wobei das Gebäude in der DDR mit einer typischen Aluminiumfassade versehen wurde. In den letzten Jahren stand es leer, doch mit Blick auf das Bauhaus-Jubiläum 2026 wird das Haus saniert und soll kulturell genutzt werden, unter anderem mit Ausstellungsflächen und Veranstaltungen der Stiftung Bauhaus Dessau.

01 Idee

Unsere Idee war, das ehemalige Kaufhaus nicht nur als Gebäude, sondern als Materialarchiv zu lesen. Statt die Geschichte über Pläne oder große Umbauphasen zu erzählen, wollten wir die Spuren im Bestand selbst sichtbar machen: Putzschichten, Farbreste, Bodenbeläge, Fensterdetails oder nachträgliche Einbauten.

Gerade weil das Kaufhaus teilweise schon saniert wurde, aktuell saniert wird und viele Bauteile bereits verschwinden, gewinnt die fotografische Dokumentation an Bedeutung. Unsere Fotos halten Oberflächen fest, die sonst im fertigen Zustand nicht mehr sichtbar wären. So entsteht eine Sammlung von Momentaufnahmen zwischen dem, was noch vorhanden ist und dem, was bereits im Umbau begriffen ist.

02 Konzept

Entwürfe

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03 Stilmittel

Bildsprache

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Typografie

Headline / OCR B Std / Regular

Fließtext / Akzidenz-Grotesk Pro / Regular

Grid

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04 Finales Layout

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05 Reflektion

Die Arbeit am Beitrag hat uns gezeigt, wie viel Geschichte in scheinbar unscheinbaren Details steckt: in Putzkanten, Farbresten, Bodenbelägen oder Beschlägen. Gerade im Zustand zwischen Leerstand und Sanierung wirken diese Spuren besonders präsent und machen deutlich, wie stark ein Gebäude durch Nutzung und Umbauten geprägt wird.

Auch die Zusammenarbeit war ein wichtiger Teil des Projekts. In der Partnerarbeit hat die Aufgabenverteilung sehr gut funktioniert, dadurch war der Arbeitsprozess nicht nur effektiv, sondern hat auch Spaß gemacht.

Besonders hilfreich war außerdem das Feedback zur Gestaltung: Hinweise zu Layouts haben den Beitrag insgesamt stimmiger wirken zu lassen.

Fachgruppe

Integriertes Design

Art des Projekts

Studienarbeit im zweiten Studienabschnitt

Betreuer_in

foto: Prof. Gerald Christ

Zugehöriger Workspace

GP Magazin Z — inside out / Bauhaus 100

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2025 / 2026