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WM Grundlagen 3D-Visualisierung – Muttergluck

WM Grundlagen 3D-Visualisierung – Muttergluck

A01 _ Frühstückchen

Der Kurs startete mit einer Übung, um zu verstehen, wie dreidimensionale Körper in Polygonen dargestellt werden können. Dafür sollten wir ein Frühstück mit Polygonen in Perspektive zeichnen. Ich fand es sehr interessant, zu überlegen, wie man die verschiedenen Körper in eckige Flächen unterteilt. 

Diese Zeichnung haben wir im Anschluss dazu benutzt, in Blender ein Lowpoly-Modell anzufertigen. Es hat mir sehr geholfen, auf die Zeichnung zu blicken und dann, was ich sehe, in den Blender nachzubauen. Ich möchte auch in Zukunft so an die Arbeit herangehen. Die Lowpoly-Körper haben wir dann mit Autosmooth geglättet und mussten sie mit mehr Geometrie wieder in ihre richtigen Formen bringen. Ich finde es erstaunlich, wie realistisch die Objekte am Ende aussahen, aber ich bin auch immer noch angetan von der Lowpoly-Ästhetik. 

Zum Schluss habe ich noch ein wenig mit Farben und Materialien gespielt. Die glänzenden und spiegelnden Materialien in Blender beeindrucken mich jedes Mal wieder.

RomyGenz_Frühstücklowpoly.pngRomyGenz_Frühstücklowpoly.png

FrühstückLowPoly_RomyGenz.pngFrühstückLowPoly_RomyGenz.png

Frühstückhighpoly1_RomyGenz.pngFrühstückhighpoly1_RomyGenz.png

FrühstückmitMaterial_RomyGenz.pngFrühstückmitMaterial_RomyGenz.png

A02 _ Typoanimation

Bei der Aufgabe, eine 20-Sekunden-Typoanimation zu gestalten, hatte ich anfangs viele Probleme damit, was ich machen möchte, da ich nicht wusste, was möglich ist, was aufwendig ist, was überhaupt in der Zeit machbar ist. Ich habe mich schlussendlich für eine Animation über Fossilien entschieden, bei der man in eine planetenartige Kugel hineinfliegt und in den Schichten der Kugel immer ältere Fossilien entdeckt, die am Ende bernsteinfarben leuchten und mit der Schrift „Verborgene Schätze“ betitelt sind. (Tyrannosaurus, Triceratops - vor ca. 68 Mio. Jahre; Archaeopterix, Sauropoden, Stegosaurus - ca. 150 Mio. Jahre; erste Libellen, Quastenflosser, Trilobiten - ca. 300-500 Mio. Jahre). Davon habe ich daraufhin ein Storyboard gezeichnet, in dem zu sehen ist, was passiert, mit Kamerabewegung (pink) und Bewegung (blau). 

Dies in Blender umzusetzen, war eine große Herausforderung. Ich habe bereits in 2D (/3D in After Effekts) animiert, aber ich hatte einige Probleme bei dieser Aufgabe. Zunächst habe ich die ganzen Assets vorbereitet. Der Planet war schnell in Blender modelliert, die Fossilien habe ich in Illustrator mit Vektoren erstellt und dann in Blender als Körper verwendet (einige musste ich auch noch mit Modifiern an die Wölbung des Planeten anpassen). Den inneren Fossilien habe ich ein leuchtendes Material gegeben, was man durch die Löcher in den Schichten des Planeten durchsehen konnte. Doch dann war die Kamerafahrt an der Reihe, und ich habe sehr gekämpft. Jeder Keyframe wurde wieder und wieder verschoben und neu gesetzt. Ich bin auch jetzt noch nicht wirklich zufrieden, aber ich weiß, wie ich es nächstes Mal besser machen kann. 

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Die Musik gibt der Animation auch noch ein außerweltliches, mystisches Gefühl, was mir sehr passend erscheint, und die Farben, Lichter und Materialien finde ich sehr ansprechend.

Bei dieser Aufgabe habe ich das erste Mal wirklich das Problem mit dem Rendern erlebt. Ich habe es erst ganz gerendert, über Nacht, bestimmt 8 Stunden lang. Aber da mir danach noch Stellen aufgefallen sind, die ich verändern wollte, ich nicht nochmal über Nacht rendern wollte, habe ich einfach nur die Stücke gerendert, bei denen ich etwas verändert habe, und diese dann in After Effekts zusammengesetzt. Das funktioniert leider nur, wenn ich nichts an der Kamerafahrt ändere.

storyboardtypoanimation_RomyGenz.pngstoryboardtypoanimation_RomyGenz.png

Still_1.pngStill_1.png
Still_2.pngStill_2.png
Still_5.pngStill_5.png

A03 _ Steckfigur – Muttergluck

Eine der größten Herausforderungen bei solchen Aufgaben ist es für mich immer, sich entscheiden zu müssen, was man macht. Deswegen habe ich bei dieser Aufgabe auch eine Weile lang 2 Figuren bearbeitet und es nur später bei einer belassen, weil ich die Zeit nicht mehr gefunden habe.  

Auf der Suche nach der Figur, die ich umsetzen wollte, habe ich meine Skizzenbücher durchgeblättert und bin dabei auf 2 Ideen gestoßen: eine Mutterhenne mit ihrem Küken an der Hand und eine Person mit fantasievollem Schädel und Schwert in der Hand, die sich Windmeister nannte. Letztere habe ich nicht zu Ende bearbeitet.

Als Erstes habe ich Skizzen angefertigt, in denen die Figur von vorne und von der Seite zu sehen ist. Diese Skizzen habe ich danach in Blender eingefügt und als Referenz für die 3D-Modelle genutzt. Beim Modellieren habe ich die Technik genutzt, einen Würfel mit Subdivisionsurface zu glätten und dann zu bearbeiten (extrudieren, skalieren, …). Die verschiedenfarbigen Teile waren jeweils ein Objekt aus einem Würfel. Diese Modelle habe ich in der T-Pose angelegt (für das nächste Mal möchte ich dann die Skizze auch gleich noch in T-Pose zeichnen, weil es manchmal schwierig war, zu wissen, wie sich die Arme dann verhalten müssen). 

Mit Rigify habe ich einen Rig generiert, mit dem ich dann die Henne und ihr Küken richtig platziert habe.

Für das Display wollte ich gerne auch meine Figuren benutzen und habe sie deshalb wiederverwendet in einer anderen Pose, und die Boxen stehen in einem Ei, auf dem das Küken sitzt. Da ich auch gerne etwas animieren wollte, habe ich das Küken winken lassen.

Muttergluck (Mutterglück + Glucke) macht mich glücklich, weil ich finde, dass es sehr süß geworden ist. Mit dieser Figur bin ich sehr zufrieden, aber ich werde meine andere Figur zu Ende bearbeiten.

FigurenIdeenHühner_RomyGenz.pngFigurenIdeenHühner_RomyGenz.png
HuhnundKüken_RomyGenz.pngHuhnundKüken_RomyGenz.png
FigurenIdeenWindmeister_RomyGenz.pngFigurenIdeenWindmeister_RomyGenz.png
Windmeistervorn_RomyGenz.pngWindmeistervorn_RomyGenz.png

Muttergluck3Ansichten_RomyGenz.pngMuttergluck3Ansichten_RomyGenz.png

BearbeteteVerpackung.pngBearbeteteVerpackung.png

a3_4_romy_render_quer.pnga3_4_romy_render_quer.png

a3_4_romy_render_quadrat.pnga3_4_romy_render_quadrat.png

a3_5_romy_Verkaufsdisplay.pnga3_5_romy_Verkaufsdisplay.png

Fazit

Da ich mit Blender noch nie wirklich etwas zu tun hatte, war dieser Kurs unglaublich lehrreich für mich, und ich kann ihn jedem empfehlen, der auch gerne Projekte in das Dreidimensionale übertragen möchte. Da ich bereits in anderen 3D-Programmen frei modelliert hatte, fand ich es spannend, mehr durch die Geometrie an Körper heranzugehen, und werde dies auch in Zukunft im Kopf behalten. Auch finde ich die Herangehensweise in diesem Kurs super, da der Aufbau: Idee & Skizze, Feedback, Umsetzung, Feedback, Ergebnis, Feedback, mir sehr hilft. Mir gefällt, dass wir für die Aufgaben komplett freie eigene Sachen nehmen dürfen, wodurch meine Motivation sehr groß war. 

Manchmal ging es im Kurs ganz schön schnell (es war ein bisschen schwierig, sich Notizen zu machen und gleichzeitig in Blender mitzuarbeiten), aber da die Infos auch nochmal im Workspace zu finden sind und es viele Tutorials im Internet gibt, war das kein Problem. 

Ich möchte jetzt noch viel mehr mit 3D arbeiten. Mehr gestalten, animieren, möchte unbedingt noch meine andere Figur umsetzen. Ich habe in diesem Kurs gelernt, wie viel Spaß Blender macht, und habe jetzt Lust, eigene Ideen umzusetzen.

Trotz der Tatsache, dass wir Computer in der Hochschule zur Verfügung haben, war ich sehr froh, einen leistungsstarken Laptop zu haben, da dieser alle Aufgaben wunderbar umsetzen konnte und Blender nur ein paar Mal abgestürzt ist.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Integriertes Design

Art des Projekts

Keine Angabe

Betreuer_in

foto: Mathias Jüsche

Zugehöriger Workspace

WM . Grundlagen 3D-Visualisierung . 26SS

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2026

Keywords