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Momentum

Kann ein Timer mehr sein als ein Werkzeug zur Zeitmessung? Momentum verbindet Mechanik, Bewegung und Licht, um Zeit nicht nur zu messen, sondern bewusst erfahrbar zu machen.

Projektidee

Momentum ist ein analoger Tisch-Timer, der eine bewusstere Wahrnehmung von Zeit ermöglichen soll. Das Projekt entstand aus der Frage, wie das einfache Prinzip einer klassischen Sanduhr in ein modernes und anpassbares Produkt übertragen werden kann.

Statt Zeit nur durch Zahlen oder digitale Anzeigen darzustellen, macht Momentum den Ablauf der Zeit durch eine sichtbare Bewegung und eine Lichtreaktion erlebbar. Der Nutzer beobachtet den fortschreitenden Prozess und nimmt Zeit dadurch bewusster wahr.

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Konzept

Die Grundidee von Momentum basiert auf der Funktionsweise einer Sanduhr. Durch das Drehen des Produkts wird der Timer gestartet. Während der eingestellten Zeit bewegt sich der äußere Zylinder langsam nach unten.

Im Gegensatz zur klassischen Sanduhr ist Momentum nicht auf eine feste Zeitdauer begrenzt. Das Konzept ermöglicht verschiedene Zeitintervalle und verbindet eine analoge Bedienung mit einer modernen Interpretation des bekannten Prinzips.

Am Ende des Zeitablaufs signalisiert ein integriertes Licht den Abschluss des Timers.

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Inspiration

Die wichtigste Inspiration für das Projekt war die klassische Sanduhr. Besonders interessant war dabei ihre einfache und direkte Funktionsweise: Sie benötigt keine komplexe Technik, keinen Motor und keine digitale Steuerung, sondern funktioniert ausschließlich durch die Schwerkraft.

Diese Verbindung aus Einfachheit, Bewegung und sichtbarem Zeitablauf bildete die Grundlage für die Entwicklung von Momentum.

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Brainstorming und Skizzen

Der Entwicklungsprozess begann mit zahlreichen Handskizzen, um verschiedene Form und Funktionsideen zu untersuchen. Anschließend wurden Papierprototypen gebaut, um Proportionen, Bewegungsabläufe und das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten besser zu verstehen.

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3D-Modellierung

Nach der Konzeptphase wurde das Produkt in Blender  und Rhino modelliert. Das digitale Modell diente dazu, Proportionen, Konstruktion und Mechanismus weiterzuentwickeln sowie die Lichtwirkung und die äußere Form zu überprüfen.

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Mechanismus

Der Mechanismus war die größte Herausforderung des Projekts. Zu Beginn war eine Lösung mit einer Feder vorgesehen, die den Zylinder zurückbewegen sollte. Diese Konstruktion erwies sich jedoch als zu komplex. Daher wurde das Konzept vereinfacht und auf einen gravitationsbasierten Mechanismus reduziert, der die Bewegung allein durch die Schwerkraft ermöglicht.

Materialien und Konstruktion

Der Prototyp besteht aus einer oberen Metallplatte, einem inneren und einem äußeren Acrylzylinder, zwei Metallstangen zur Führung der vertikalen Bewegung sowie vier Verbindungselementen zur Stabilisierung des äußeren Zylinders. Für den inneren Zylinder wurde Acryl mit Milchglasspray mattiert, um das integrierte Licht gleichmäßig zu streuen.

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Prototyp

Der finale Prototyp wurde aus Metall und Acryl gefertigt. Ziel war es, Konstruktion, Mechanismus und Materialwirkung in einem funktionierenden Modell zusammenzuführen und die technische sowie gestalterische Umsetzung des Konzepts zu überprüfen.

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Fazit

Momentum verbindet das Prinzip einer klassischen Sanduhr mit einer modernen, analogen Form der Zeitmessung.

Das Projekt zeigt, dass Zeit nicht nur über Zahlen oder digitale Anzeigen vermittelt werden muss, sondern auch durch Bewegung, Material und Licht erfahrbar gemacht werden kann. Durch die Kombination aus einfacher Mechanik und bewusster Gestaltung entsteht ein Produkt, das den Nutzer dazu einlädt, Zeit auf eine ruhigere und bewusstere Weise wahrzunehmen.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Integriertes Design

Art des Projekts

Keine Angabe

Betreuer_in

foto: Kristin Dolz foto: Kristin Dolz

Zugehöriger Workspace

GP Produktdesign „'Generation Angst'? Generation Gestaltung“

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2026