In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
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Was bleibt, wenn Licht auf Form trifft?
Am Anfang habe ich mich mit dem Thema Licht und Schatten beschäftigt. Besonders interessiert haben mich geometrische Muster aus der iranischen Architektur. Ich wollte herausfinden, wie diese Formen durch Licht neue Bilder und Schatten erzeugen können. Dabei wurde mir klar, dass nicht nur die Form des Objekts wichtig ist, sondern auch der Schatten, den es erzeugt.
Zu Beginn habe ich mit verschiedenen Formen, Materialien und Abständen experimentiert. Ich wollte sehen, wie sich das Licht durch Öffnungen und unterschiedliche Materialien bewegt und welche Schatten dabei entstehen. Dabei habe ich festgestellt, dass schon kleine Veränderungen der Position und des Abstands das Ergebnis beeinflussen. Diese Experimente haben mir geholfen, meine Idee weiterzuentwickeln und die Gestaltung des finalen Objekts zu planen.
Mein Objekt heißt Saye. Das Wort bedeutet auf Persisch „Schatten“. Die Gestaltung ist von geometrischen Mustern aus der iranischen Architektur inspiriert. Ich wollte diese Inspiration auf meine eigene Weise umsetzen und verschiedene Materialien miteinander kombinieren. Der Schatten ist für mich ein wichtiger Teil des Objekts. Er ergänzt die Form und schafft eine zusätzliche visuelle Ebene.
Für die Umsetzung meines Objekts habe ich verschiedene Materialien und Techniken kombiniert. Die erste Ebene besteht aus einer Metallplatte mit einem großen kreisförmigen Ausschnitt. Für die zweite Ebene habe ich Netzstoff in einem kleinen Holzrahmen gespannt. Die dritte Ebene besteht aus Acrylglas, auf dem ich kleine quadratische Spiegel angebracht habe. Die drei Ebenen werden auf einer Holzplatte befestigt und sind durch kleine Abstände voneinander getrennt. Bei der Umsetzung war es wichtig, die Materialien und Formen aufeinander abzustimmen, damit sie zusammen ein interessantes Schattenbild erzeugen.
Für die Tests habe ich unterschiedliche Lichtquellen ausprobiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Muster mit einer Taschenlampe deutlicher zu erkennen war als mit dem Fotolicht. Das hat mir gezeigt, wie stark die Lichtquelle und ihre Position die Wirkung des Schattens beeinflussen. Durch das Verändern der Lichtposition konnte ich beobachten, wie sich das Schattenbild verändert.
Nachdem die einzelnen Teile vorbereitet waren, habe ich die drei Ebenen auf der Holzplatte angeordnet und befestigt. Zwischen den Ebenen befindet sich jeweils ein Abstand von etwa zwei Zentimetern. Anschließend habe ich das Objekt mit verschiedenen Lichtpositionen getestet. Dabei habe ich beobachtet, wie die unterschiedlichen Materialien zusammenwirken und welche Formen an der Wand entstehen. Die Tests haben mir geholfen, die Wirkung des Objekts besser zu verstehen und die Bedeutung der Lichtposition für das Ergebnis zu erkennen.
Das finale Objekt besteht aus drei quadratischen Ebenen aus Metall, Netzstoff und Acrylglas mit kleinen Spiegeln. Durch die Kombination der Materialien entstehen unterschiedliche Strukturen, Lichtreflexionen und Schatten. Wenn Licht auf das Objekt fällt, wird an der Wand ein zusätzliches Bild sichtbar. So wirkt das Objekt nicht nur durch seine eigene Form, sondern auch durch den Schatten, den es erzeugt.
Während des Projekts habe ich gelernt, wie stark Materialien, Abstände und Lichtpositionen die Wirkung eines Objekts beeinflussen können. Besonders interessant fand ich, dass sich das Ergebnis je nach Lichtquelle verändert. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich mit weiteren Ebenen, anderen Materialien und unterschiedlichen Abständen experimentieren, um noch komplexere Schattenbilder zu erzeugen.