Incom ist die Kommunikations-Plattform der Hochschule Anhalt Fachbereich Design

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GL MATERIAL & PROZESS

Im Grundlagenseminar Material und Prozess, haben wir uns intensiv mit unterschiedlichen Materialien auseinandergesetzt, in Theorie (Vorträgen & Lektüre) und Praxis . Dabei ging es nicht nur darum, ihre Eigenschaften theoretisch kennenzulernen, sondern auch darum, sie praktisch zu erforschen, zu bearbeiten und mit ihnen zu experimentieren, mit Schwerpunkt auf Holz und Metall. Dabei fanden wir raus wie eng die Materialwahl und Gestaltungsidee miteinander verknüpft sind, Und dabei ihre Möglichkeiten und Grenzen zu erkennen und sie gezielt für die eigenen Entwürfe einzusetzen.

PLATONIC SOLIDS

Bei unserer Aufgabe Platonic Solids sollten wir uns mit drei Körpern auseinandersetzen und diese aus Grauschaum konzipieren.

Um dies umzusetzen einigten wir uns zuerst auf die drei Körper, eine Kugel, ein Würfel und ein Tetraeda, welche  alle eine Seitenlänge bzw Durchmesser von 9cm haben, sollen. 

Dann haben wir aus vorgefertigten Würfeln unsere Körper Schritt für Schritt rausgeschnitten, was bei den Würfel noch einfach erschien und nur unsere Kantenlängen anzeichnen mussten war beim Tetraeder Komplexer, da es schwierig war mathematisch die richtige Mitte zu finden, und auch mit Ausbesserung Versuchen nicht geling, hatte unser Tetraeda nun eine längere Seite. 

Dadurch das es bei allein einheitlich falsch ist, ist es wie gewollt und nun unser individueller Körper des Kurses.

Für die Kugel mussten wir nach einzeichnen des Durchmessers und Radius, Schritt für Schritt die Ecken in einem bestimmten Winkel abschneiden um die Form beizubehalten und dann die Kanten abschleifen.

Bei jedem Körper mussten wir beachten, dass durch das Schleifen und allgemeinen Verzug die Größe abnimmt weshalb man ein paar Millimeter dazu rechnen musste.

 Die Kugel wurde dann so lange geschliffenAnfangs mit groben Schleif Feilen und dann mit der Hand und Schleifpapier , bis wir die bestmögliche Form hatten. Ich hatte dabei das Problem , dass wenn ich kleine Unebenheiten ausbessern wollte, es an der einen Seite zu viel abgenommen wurde, weshalb ich mich dazu entschloss lieber die Kugel ganzheitlich rund zuhalten und die kleinen Unebenheiten akzeptiere bis ich eine bessere Taktik habe.

Am Schluss feilten wir mit feinen Papier bei allen Körpern die Seiten möglichst glatt.

Der Grauschaum ist sehr empfindlich und kriegt schnell Abdrücke, selbst durch das transportieren im extra Beutel haben sich bei mir Spuren, vor allem an den Ecken des Würfels abgenutzt. Im Nachhinein würde ich darauf mehr Acht geben um unnötige Fehler zu vermeiden.

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PLATONIC RELATIONS

Um die Gegebenheit von zwei unterschiedlichen Materialien zu untersuchen, und Verbindungen zwischen ihnen zu schaffen, haben wir in unserer zweiten Aufgabe einen Würfel aus jeweils drei Metall Seiten und drei Holz Seiten und einen Tetraeda aus zwei Metall und zwei Holz Seiten mit jeweils einer Länge von 20 cm, geschaffen. Dabei versuchten wir so viele unterschiedliche Verbindungsmöglichkeiten der Flächen zu konzipieren welche, einen Sinn und Zweck erfüllen.

Bei meinem Würfel entschied ich mich dazu zum einen, einen kalten edgy Character zu entwickeln und dies auch bei der Gestaltung der Verbindungen widerzuspiegeln.

 Dazu habe ich eine Hauptseite welcher eine Verbindung zu allen anliegenden Seiten hat konzipiert und dabei mit Metallresten eine Collage gestaltet welche über die Ecken ragt und die Seiten zusammenhält. Dabei habe ich mit unterschiedlichen Strukturen und Formen von Metall gearbeitet und auch ein zwei Ecken überragen lassen und Lücken gelassen um dem ganzen einen groben harten Charakter zu geben. 

Bei meinen Verbindungen habe ich grundsätzlich metallische gestalt Mittel genommen gemischt mit Faktoren von Textil Material und bastel Aspekten um so in kühle harte Seite etwas verspieltes reinzubringen welche die Aspekte zusammenhält. Dafür habe ich ZB mit Jeans Knöpfen gearbeitet welche durch ein Draht gehalten werden, aber auch Heißklebe welche eine organische Form auf den graden Kanten erzeugt.

In meinem Teraeder habe ich nicht ähnlichen Mitteln gearbeitet, ich wollte wieder den Textil Aspekt mit rein bringen, und habe einen Reißverschluss eingebaut, ebenso habe ich zwei Seiten mit Faden mit einem Strick System versehen. Um das metalische und Struktur rein zubringen, habe ich gewölbtes Panzertape genommen sowie gebogenes Metall und Jens Knöpfe zum fixieren.

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UP-Cycling Challenge

Bei der Up-Cycling Challenge sollten wir aus einem Gegenstand welcher unbrauchbar, oder für nur eine Funktion gedacht ist, umbauen in ein neuen Gegenstand mit ganz neuen/anderen Funktionen.

Ich entschied mich dazu um es wirklich in die Nachhaltige Richtung zu lenken, mit Müll bzw. Resten die nicht genutzt werde zu arbeiten.

Ich habe inspiriert an vorigen kleinen Projekten des Kurs ein Projekt mit Bierdeckeln verwirklicht. Habe aber auch nebenbei, privat ein Up-cycling Projekt mit dem Material Textil ausgearbeitet, welches ich hier ebenso präsentiere.

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Licht im Bierdeckel serviert

Bei meiner Umsetzung wollte ich unbedingt etwas mit Bierdeckeln machen, da es ein gängiges Abfallprodukt ist aber eigentlich ein gutes Material hat, und einen Gestaltungsaspekt durch die Logo - Designs. 

Weshalb ich sie gerne zu Schmuck verarbeiten wollte. Ich machte also Ohrringe aus Ihnen. Allerdings kann man alles zu Schmuck  umfunktionieren da das Produkt nur als Gestaltungsmittel genutzt wird.

Weshalb ich auf die Teelichter kam. Durch das Material und die Form der Bierdeckel bietet es sich an diese zu füllen. Ich schmilz also eine alte Kerze und gieß das Wachs in die Deckel. Der Dolch wurde auch zerschnitten und wieder verwendet. 

So kann man sich nicht nur sehr viele coole Kerzen bauen, Reste Wiederverwenden, man könnte sie auch in z.b der Badewanne als schwimmende Lichter nutzen.

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Reste-Outfit

Bei meinem Modeprojekt, wollte ich Stoffreste und alte Kleidung die ich in Geschenke Kisten in Leipzig sammelte, zu einem neuen Stück verarbeiten.

Ich wollte, dass es ein künstlerisches, abstraktes Stück wird, bei den die Reste in ihrer eigenen Form, Design und Struktur zu erkennen sind, weshalb ich sie als Collage zusammensetzte und nicht zu ein ganzheitlichen Stoffstück arbeitete.

Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Strukturen, Materialien und Farben ergeben ein künstlerisches Zusammenspiel.

Um es harmonisch und Zusammenpassend zu halten habe ich als Hauptstück, welches gestalterisch immer wieder auftaucht, und aus dessen Stoff die Ganze Hose gemacht wurde, ein Babywickeltuch genutzt.

Es hat durch die Streifen das perfekte Muster welches an die 80er erinnert. 

Im Zusammenspiel steht dieses Outfit für sich und zeigt viele Facetten auf, welche im Zusammenspiel mit eigenem Charakter und Stil da steht.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Integriertes Design

Art des Projekts

Keine Angabe

Betreuer_in

foto: Nicolai Neubert

Zugehöriger Workspace

GL MATERIAL & PROZESS 25

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2025