In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Ein Tagebuch als Dokumentation der Übersetzung grafischer Elemente in eine lebendige visuelle Sprache unter Einsatz von Zeit, Ton und Bewegung. Ziel war es eine emotionale Verbindung zur Betrachter*in aufzubauen und so Informationen dynamischer und verständlicher zu transportieren.
Mein finales Projekt widmete ich einem selbst verfassten Gedicht, welches ein Plädoyer für Achtsamkeit schreibt. Ein stark emotionales Thema wollte ich über eine atmosphärische Bildwelt und einem Fließen mit und durch die Typo erzeugen. Man könnte auch von einem gefühlvollen Verschwimmen sprechen.
Konzept
Storyboard
Finaler Filmvorspann
Gedicht
Licht und Raum
Verschiedene Abstufungen von warmen Licht treffen auf Schattensilhouetten. Es entsteht ein starker Kontrast zwischen den abstrakten Flächen. Die warme Atmosphäre, die durch das Licht produziert wird, verleiht eine emotionale Tiefe und Intimität. Wessen Schattenbild ist zu sehen? Der Raum ist aufgeladen und wirkt unbegrenzt.
Text und Textur
Es wurde die Struktur von Haaren in einer abstrakten Komposition visualisiert. Durch die schwarz/ weiß Färbung entsteht eine Textur aus hellen und dunklen Anteilen. Dabei findet eine Konkretisierung der Struktur statt – eine Person ist zu sehen.
Symmetrie und Balance
Über einen organischen Schlangenohrring werden menschliche Symmetrien beschrieben. Wo entsteht Balance? Wo entsteht ein Ungleichgewicht? Wie lässt sich Symmetrie neu definieren? Beispielhaft werden diese Symmetrien im Gesicht einer Person gezeigt. Durch die unterschiedlichen Ansichten entsteht Bewegung in der Abbildung und kreiert eine neue Perspektive auf Symmetrien.
Klang und Farbe
Die kalte Farbgebung erinnert an einen Scanner. Die stampfenden Klänge verkörpern ein Gehen – doch wo geht die Person hin? Findet sie einen Ausweg? Sie scheint auf der Stelle zu gehen. Ein abweichender Klang löst die Situation auf und eröffnet ein Gefühl des Schreckens. Was ist passiert?
Typoanimation
im mehr – eine Visualisierung eines Gedichts, welches sich den Konsumcharakter der Gesellschaft kritisch hinterfragt. Wir befinden uns im Rauschen der Leistungsgesellschaft.
Abschließend lässt sich sagen, dass ich OM 4D viele neue Inspirationen in Filmgestaltung und Kenntnisse in After Effects sammeln konnte.
Besonders das Arbeiten/ Erstellen von den Stop-Motion Videos bot viel Raum für Experimente und entpuppte sich als interessanter abstrakter Raum, den ich gerne weiter erkunden möchte. Die intensiven Feedbackschleifen wirkten sich besonders positiv auf meinen gestalterischen Prozess im Bereich Animation aus. Eine Vielfalt von Beispielen, die wir im Kurs besprochen haben, halfen mir dabei ebenfalls.
Ich freue mich diese neu entdeckten Räume weiter zu erkunden und zweidimensionale Arbeiten in eine vierdimensionale Ebene zu übersetzen oder zu integrieren.