In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
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Im WM Trilogie der Form ging es darum einen Einstieg in das Material Porzellan zu finden. Wie es mir hiermit erging folgt jetzt, viel Spaß :)
Ich habe mich am Ende für eine Mischung aus Idee A/B entscheiden. Ich kombinierte die Story von A mit den Form Zuständen von B.
Mehr dazu in meinem Finalen Plakat ganz unten ;)
Der Arbeitsprozess begann mit einem ersten Modell aus Gibs, um zu schauen wie die Formgebung im Material aussieht. Wenn auch nur auf kleinerer Skala. Ich bin tatsächlich relativ stark von meinem ersten Modell abgewichen aber mehr dazu später.
Nachdem gießen und bearbeiten des ersten, kleinen Modells, habe ich das große Modell in 1:1 Skala, auch in Gibs, gegossen (Kleines Model war etwas 1/4 vom Original). Bei dem „richtigen“ Modell musste ich auch beachten dass durch den Brand, das Objekt bis zu 20% schrumpfen kann. Es half also Maße zu finden und diese an der Skizze zu benennen. Ich entscheid mich am Ende für folgende Maße: 23cm Höhe, 14cm an der Breitesten Stelle, dem Bauch der Vase, und 6cm als Hals der Vase, gleiche Maße wie der „Sockel“ der Vase (unterster Abschnitt).
Dann ging es ans bearbeiten, dafür wird das gegossene Modell auf dem Dorn, mit verschiedenen Eisen bearbeitet. Langsam nimmt man von außen, Lagen von Gibs weg und nährt sich der finalen Form. Prozess Bilder dazu hierunter :)
Als das große Modell final fertig war, ging es an den Formbau, denn das Modell ist nur die Vorlage für ein negativ, in den das Porzellan später gegossen wird. Der Formbau war sehr anstrengend und langwierig, trotzdem lehrreich für exaktes Arbeiten und Geduld beim Bau. Ich habe mich bei der Form gegen eine Sprengform und für eine 3 teilige, konstruierte Form entscheiden. Den Prozess findet man in den Bilder hierunter!
Als die Form fertig war, konnte ich endlich Porzellan gießen, der erste Guss ist immer schlecht, da die Form aus Gibs noch komplett frisch ist und viel Wasser ausnimmt. Die nächsten Gusse sind um einiges erfolgreicher und wurden auch zu meinem finalen Ergebnis :)
Das Projekt hat mir an erstes Stelle sehr viel Spaß gemacht.
Rückblickend habe ich mir viel zu viel vorgenommen, da ich noch nicht einschätzen konnte das, das arbeiten mit Porzellan so unfassbar zeitaufwendig sein würde. Gleichzeitig was dieser Zeitaufwand aber genau das was mir am Ende gut gefiel, das arbeiten mit meinen Händen, immer weiter auf eine Vision einer Form hinzuarbeiten, sie mühsam abzuformen, um sie anschließend endlich als Porzellan Guss in der Hand zu halten, war einfach toll. Ich möchte super gerne weiter mit Porzellan und in der Werksatt arbeiten und kann jedem und jeder der überlegt es auszuprobieren, nur dazu raten es zu machen!
An der Stelle einen besondern Dank an Maria Volokhova für den fantastischen Kurs, die Feedbackrunden und Einblicke in ihr Handwerk.
An Philippe Wassenburg und Hannes Woitas für die Aufsicht in der Werkstatt und die riesige Hilfe beim Arbeitsprozess, sowie die Unterstützung beim durchziehen :p
Nur Dank euch kann ist dieses Projekt zu Stande gekommen, Danke!!