In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Das ist Kursdokumentation für das Kurs „Digitale Gestaltung (4D) Grundlagen“, 2 Sem., SoSe26
Das erste Projekt unseres Kurses bestand darin, eine Online-App mit einem eigenen Kartendeck zu gestalten. Dazu habe ich in Figma ein Kartendeck mit sechs Karten entworfen. Mein Deck trägt den Titel „Sips and Tricks“ und ist von verschiedenen Getränken und Gebäcken inspiriert. Die Idee war es, ein Kartenspiel für eine Kaffeepause zu gestalten, damit Menschen ihre Zeit gemeinsam verbringen können. Auch wenn sie keine Zeit haben, sich zu treffen, oder weit entfernt wohnen.
Bei dem zweiten Projekt haben wir mit TouchDesigner gearbeitet. Ich habe im Programm eine Animation mit den Effekten „Psychedelic Mirroring” und „Liquid Shape” erstellt, die sich dynamisch a die Musik anpassen sollen und die Animation soll sich zur Musik bewegen.
In unserem letzten Projekt haben wir uns mit der Webseiten-Gestaltung anhand von KI beschäftigt. Konkret haben wir mit Figma Make und Loveable KI gearbeitet. Die Aufgabe war eher experimentell, um auszuprobieren, wie man KI als Tool benutzen kann. Ich habe eine Website über ein Kinderbuch erstellt, das auch eines meiner Projekte ist. Es hat mir gefallen, dass man mit KI auch ohne Coding-Kenntnisse eine einfache Webseite erstellen kann. Wenn man jedoch etwas professionelleres erstellen möchte, muss man schon codieren können, da es sehr schwierig ist, mit KI die gewünschten Ergebnisse zu erreichen.
Es war ein wirklich spannender und abwechslungsreicher Kurs, in dem wir viele verschiedene Programme kennenlernen und ausprobieren konnten. Besonders gut hat mir Figma gefallen. Die Arbeit mit dem Programm hat mir viel Spaß gemacht, weil es sehr intuitiv ist und man schnell erste Ergebnisse erzielen kann. Ich kann mir gut vorstellen, Figma auch in Zukunft für eigene Projekte zu nutzen.
Ich habe mir außerdem einige Programme notiert, die wir aus Zeitgründen leider nicht mehr gemeinsam behandeln konnten, zum Beispiel Spline und After Effects. Beide Programme finde ich sehr interessant und ich möchte sie in meiner Freizeit selbstständig erlernen. Der Kurs hat mir gezeigt, dass man sich neue Programme auch alleine aneignen kann, wenn man neugierig bleibt und bereit ist, Zeit zu investieren.
Das Wichtigste, das ich aus diesem Kurs mitnehme, ist die Motivation, immer wieder Neues auszuprobieren und keine Angst vor unbekannten Programmen zu haben. Am Anfang wirkt vieles kompliziert, aber sobald man die ersten Schritte gemacht hat, wird es immer einfacher. Diese Erfahrung hat mir mehr Selbstvertrauen gegeben.
Sehr gut gefallen hat mir auch das Coworking. Nachdem die Theorie erklärt und die Aufgaben vorgestellt wurden, konnten wir selbstständig an unseren Projekten weiterarbeiten. Dabei konnte man sich gegenseitig helfen, Fragen stellen und eigene Ideen ausprobieren. Sehr hilfreich fand ich außerdem, dass wir bei jedem neuen Programm zuerst gemeinsam eine kleine Testaufgabe gemacht haben. So konnten wir die wichtigsten Funktionen direkt ausprobieren und hatten einen guten Einstieg.
Ein Verbesserungsvorschlag wäre, diese kleinen Einführungen oder Testaufgaben als Bildschirmaufnahme aufzuzeichnen. Zu Hause fiel es mir manchmal schwer, mich an alle einzelnen Schritte zu erinnern. Auf YouTube findet man zwar viele Tutorials, aber sie zeigen oft andere Arbeitsweisen als die, die wir im Kurs gelernt haben.
Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass mir die kleinen morgendlichen Fragen von Julius sehr gut gefallen haben wie z.B. „Welches Programm wärst du heute?“, „Welches Eis?“ oder „Welches Emoji?“ haben für eine lockere Stimmung gesorgt und waren ein schöner Start in den Tag. Insgesamt hat mir der Kurs sehr viel Spaß gemacht. Ich habe nicht nur neue Programme kennengelernt, sondern auch, offener und mutiger an neue Herausforderungen heranzugehen.