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Sanftes Whale watching auf den Kanarischen Inseln. Ein Kooperationsprojekt mit dem  M.E.E.R. e.V.

Sanftes Whale watching auf den Kanarischen Inseln. Ein Kooperationsprojekt mit dem M.E.E.R. e.V.

Sanftes Whale watching auf den Kanarischen Inseln.
Die Dokumentation ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem
M.E.E.R. e.V. und dem Fachbereich Design der Hochschule Anhalt in Dessau

Teilnehmer/ Studierende

Klara Börnert
Daniel Böhme
Bernadett Fleissner
Maria Knoch
Tobias Loeper
Susanne Müller
Oliver Spielvogel
Ulrike Otto
Sophie Pauli
Marlene Pieroth
Anthony Amici (RIT Exchange)
Johanna Ruhla
Laura Völker

Rochus Hartmann

Wissenschaftliche Beratung und Partner

Fabian Ritter
M.e.e.r.e.V.
m-e-e-r.de

Framegrabs

Trailer / Teaser

Schnitt: Rochus Hartmann

Image- und Infofilm für den Verein m.e.e.r.ev

Reisebericht von Laura:

La Gomera - Eine Insel, die etwa elf Millionen Jahre alt ist, aus einem Vulkan entstand und neben einer reichen Pflanzenwelt auch ganze 23 verschiedene Arten von Delfinen und Walen anlockt.

Der perfekte Ort für eine Filmexkursion.

Der gemeinnützige Verein M.E.E.R.e.V., der sich seit vielen Jahren für den Schutz und die Forschung von Meeressäugern einsetzt, ist dabei unser Kooperationspartner, dem wir mit einem neuen Imagefilm unterstützen wollen. Die Planung für dieses Projekt durch Prof. Hartmann, hatte in etwa ein Jahr Vorlauf, offiziell für uns Studenten wurde es Ende Januar diesen Jahres. Anfang April flogen wir, zehn Studenten des Fachbereichs Design in Dessau mit Prof. Hartmann und reichlich Kameraequipment im Gepäck dann auf die Insel La Gomera, 300 km von Afrikas Westküste entfernt im Atlantischen Ozean. Schon die Anreise stellte für uns die erste große Herausforderung dar. Wir nutzten so gut wie jedes Verkehrsmittel, von Zug über Flugzeug, Fähre und Bus, bis wir nach vierzehn Stunden im Ort Valle Gran Rey, an der Südwestküste der Insel ankamen.

Am ersten Tag nach unserer Ankunft checkten wir zunächst, ob unser gesamtes Equipment die weite Reise genauso gut überstanden hatte wie wir. Lange hielt es uns jedoch nicht im Apartment, denn schon bei der Busfahrt am Vorabend hatten wir die einzigartige Landschaft bewundert und jedem von uns juckte es schon in den Fingern, mit der Kamera loszuziehen. So ging es also gleich am ersten Tag los mit den ersten Aufnahmen und da wir durch unser Reisebüro zu einem Mietauto gekommen waren, stand auch einem Ausflug in die Berge nichts im Wege. Noch im Dunkeln losgefahren, hatten wir pünktlich zum Sonnenaufgang die Kameras auf einem Berg aufgebaut und wurden mit eindrucksvollen Aufnahmen belohnt. Auch der Nebelwald, mit seiner mystischen Stimmung zog uns in seinen Bann und bot mit seinen meterhohen Farnen, Moosen und knorrigen Ästen perfekte Motive. Mindestens genau so interessant war dann auch die Arbeit des Vereins, bei der wir in den darauffolgenden Tagen fast immer dabei waren. Wir filmten bei Vorträgen über Wale und Delfine, Theoriekursen zum Thema Verhaltensforschung, führten insgesamt sechs Interviews, teilweise auf dem Boot und eines sogar auf Spanisch. Natürlich waren wir aber alle am meisten gespannt auf die Tiere. Der Verein ermöglichte es uns, an drei Ausfahrten aufs Meer teilzunehmen und wir wurden nicht enttäuscht. Aufgrund der großen Artenvielfalt von Walen und Delfinen vor La Gomera, hatten wir die Gelegenheit verschiedene Delfine und eine Walart zu sehen, die unser Boot teilweise begleiteten und mitschwammen und manchmal sogar den Eindruck erweckten, dass sie geradezu gefilmt werden wollten. Wir bekamen zahlreiche Sprünge geboten und auch Unterwasseraufnahmen mit der GoPro gelangen uns. Die Stimmung auf dem Boot, als sich die Tiere zu uns gesellten, war unbeschreiblich und den Tieren so nah zu sein, verschlug einem für einen Moment die Sprache. Alle waren überwältigt, ja, teilweise auch vom Wellengang aber als wir dann am Abend die Aufnahmen sichteten, sahen wir, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Am vorletzten Abend präsentierten wir unseren Auftraggebern, dem Verein M.E.E.R.e.V., erste Ausschnitte aus dem Filmmaterial, sowie Making-Of-Aufnahmen von uns bei der Arbeit. Das Feedback hätte nicht besser sein können. Fabian Ritter, Vorsitzender des Vereins, war begeistert von unserem Engagement und der Leistung, die wir in so kurzer Zeit gebracht hatten. Aber auch wir waren am Ende der Exkursion fasziniert von so vielen neuen Erfahrungen und Bekanntschaften (mit Menschen und Tieren), denn in diesen zehn Tage haben wir alle sehr viel dazu gelernt. In erster Linie natürlich bei der Kameraarbeit und dem Führen von Interviews aber auch, was es heißt, einen Drehtag zu organisieren, Material zu strukturieren und alle Termine im Überblick zu behalten, was uns mithilfe einer großangelegten Klebezettelwand gelang. Zurück in Dessau arbeiten wir nun am fertigen Film für den Verein, was uns wiederum vor ganz neue Herausforderungen stellt, allein schon wegen der Masse an Filmmaterial und dem Wissen, dass dies ein reales Projekt ist, mit echten Kunden, die auf uns vertrauen. Aber wir wissen auch, dass unsere Arbeit dem Verein wirklich hilft und einen Beitrag zum Schutz der Meeressäuger leistet.

Bericht bei "wirklichweiterkommen"

Tausche Hörsaal gegen Insel

Wie zehn Studis der Hochschule Anhalt zur Filmexkurison nach La Gomera aufbrachen.

Team Studierende

Ein Projekt von

Fachgruppe

Integriertes Design

Art des Projekts

Studienarbeit im Hauptstudium

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2016 / 2017

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