In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In diesem Kurs stand die intensive Beschäftigung mit den grundlegenden Prinzipien des bewegten Bildes im Mittelpunkt. Der Schwerpunkt lag dabei auf der praktischen Arbeit mit der Kamera sowie auf Animationen in After Effects.
Anhand kurzer Übungen setzten wir uns mit den gestalterischen Elementen Licht, Textur, Farbe und Ton auseinander. Zu Beginn entstanden Stop-Motion-Kurzsequenzen, später verlagerte sich der Fokus auf typografische Animationen. Dabei ging es sowohl um das experimentelle Erproben gestalterischer Mittel als auch um die präzise Umsetzung vorgegebener Briefings.
Zunächst ist der Satz „wo kann man mensch sein“ ausschließlich als typografisches Element zu sehen. Im weiteren Verlauf wird die Typografie aus ihrer abstrakten, grafischen Ebene in eine reale Umgebung überführt. Abschließend erscheint der Satz als Aufdruck auf dem T-Shirt einer suchenden Person, die sich in einem verlassenen Gebäude (Lost Place) bewegt.
Meine gestalterischen Inspirationen stammen aus unterschiedlichen visuellen Kontexten. Dazu zählen insbesondere die experimentellen und typografisch geprägten Arbeiten von David Carson, die visuelle Ästhetik und Bildsprache von A$AP Rocky sowie die dynamische Formsprache schneller Social-Media-Edits.
Abschließend lässt sich festhalten, dass das Projekt von einem klar definierten Ziel und einer durchdachten dramaturgischen Struktur getragen wurde. Die inhaltliche Leitidee konnte sowohl visuell als auch konzeptionell konsequent umgesetzt werden.
Im praktischen Arbeitsprozess wurden neue Kenntnisse in After Effects erworben und vertieft, insbesondere im Bereich der Animation und der technischen Umsetzung von Gestaltungsideen. Die intensive Auseinandersetzung mit Typografie in Verbindung mit Musik eröffnete neue gestalterische Möglichkeiten und sensibilisierte für das Zusammenspiel von Rhythmus, Bewegung und Bedeutung.
Darüber hinaus führten die Experimente mit Typoanimation zu neuen gestalterischen Erkenntnissen. Es wurde deutlich, wie stark typografische Gestaltung nicht nur Information vermittelt, sondern auch Atmosphäre erzeugen und narrative Prozesse unterstützen kann.
In dieser Aufgabe setzten wir uns mit dem Verhältnis von Licht und Raum auseinander. Dabei untersuchten wir, welche Emotionen unterschiedliche Farben hervorrufen und wie sich durch ihren Einsatz die Wahrnehmung eines Raumes sowie dessen Atmosphäre und Stimmung verändern.
In dieser Aufgabe lag der Schwerpunkt auf der Bildkomposition. Dabei setzten wir uns gezielt mit Symmetrie und Asymmetrie auseinander und untersuchten, wie durch die bewusste Anordnung und Gewichtung von Objekten eine ausgewogene oder spannungsreiche Bildbalance entstehen kann.
In der dritten Stop-Motion-Aufgabe setzten wir uns intensiv mit den Oberflächenstrukturen verschiedener Gegenstände auseinander und kombinierten diese mit typografischen Elementen. Dabei stand das Zusammenspiel von Materialität und Schrift im gestalterischen Fokus.
In der abschließenden Realfilmaufnahme beschäftigten wir uns mit der Wirkung von Klang und Musik auf einen Raum. Dabei stand im Mittelpunkt, wie akustische Elemente die Atmosphäre verändern und die emotionale Wahrnehmung eines Raumes beeinflussen können.
Für diese Typografieanimation war es uns freigestellt, ein inhaltliches Konzept zu wählen, das als Grundlage für einen möglichen Filmvorspann dienen könnte.
Als gestalterische Inspiration orientierte ich mich an der experimentellen und expressiven Typografie von David Carson. Aufbauend auf seiner charakteristischen, unkonventionellen Gestaltung entwickelte ich eine kurze Animation in After Effects, in der insbesondere mit Fragmentierung, Überlagerung und rhythmischer Bewegung von Schrift gearbeitet wurde.
Ich habe verschiedene mögliche Enden erarbeitet und dabei den Fokus gezielt auf die Pointe der dramaturgischen Struktur gelegt.