In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Werbung, Manipulation, Propaganda
Ausgangspunkt ist die These: Jeder Film manipuliert. Bilder, Montage und Ton lenken Wahrnehmung und Gefühle – ob wir es wollen oder nicht. Im Projekt untersuchen wir, wie Filme positive wie negative Wirkung erzeugen können: Euphorie oder Angst, Traum oder Alptraum, Vertrauen oder Misstrauen.
Es geht nicht darum, klassische Werbeclips zu produzieren. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den Mechanismen, die im Kopf wirken. Wir analysieren vorhandene Beispiele aus Werbung, Propaganda und manipulativen Medienformaten und entwickeln eigene Experimente. Dabei nutzen wir Kamera, Schnitt, Ton und Farbe gezielt als Werkzeuge der Beeinflussung.
Der Projektverlauf ist zweigeteilt:
Laborphase: Wir arbeiten gemeinsam mit identischem Material und variieren es in mehreren Versionen – von harmlos bis bedrohlich. So wird sichtbar, wie sich Wirkung durch Gestaltung verändert.
Offene Projektphase: Danach entwickeln die Studierenden eigene Arbeiten. Form und Ansatz sind frei: dokumentarisch, fiktional, experimentell oder surreal. Entscheidend ist der bewusste Umgang mit Manipulation und Wirkung.
Das Projekt bietet Raum für größere Teams, technische Vertiefung und künstlerische Abstraktion. Ziel ist, filmische Mittel als manipulative Werkzeuge zu begreifen – und dabei sowohl ihre kreative Kraft als auch ihre politische Brisanz sichtbar zu machen.
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Integriertes Design
GP Zeitbasierte Medien / Filmgestaltung
Wintersemester 2025 / 2026
Donnerstag, 10:00 – 18:00
23.10.2025
Entwurf/Beleg, Projekt, Präsentation
29.01.2026
08.02.2026
Bauhaus 117
Februar 2029